Der THW Kiel hat am Pfingstsonntag ein echtes Ausrufezeichen gesetzt! In der Düsseldorfer Arena feierten die Zebras einen klaren 32:23-Sieg gegen den Bergischen HC. Über 7.000 Zuschauer waren vor Ort und erlebten, wie die Kieler bereits in der 8. Spielminute mit 6:1 in Führung gingen. Lukas Zerbe, ein wichtiger Spieler im Team, war dabei nicht zu bremsen – sowohl per Siebenmeter als auch durch einen Tempogegenstoß netzte er gleich zu Beginn ein. Ein echter Traumstart für Kiel!

Mit einem Halbzeitstand von 15:7 baute Kiel die Führung bis zur Pause auf acht Tore aus. Die Gastgeber aus Wuppertal konnten den Rückstand einfach nicht verringern. Souverän, aber ohne großartige Glanzstücke, spielten die Kieler ihr Spiel. Eric Johansson stach mit sieben Toren als bester Werfer hervor, während Aron Seesing für den BHC immerhin fünf Mal traf. Man könnte sagen, die Kieler zeigten, dass sie trotz einer bislang eher schwachen Saison, in der sie nur auf Platz fünf der Bundesliga stehen, noch immer für Überraschungen gut sind.

Ein Spiel voller Spannung

Die zweite Halbzeit begann, und der Bergische HC schien kurzzeitig zu hoffen, als sie auf 10:15 verkürzen konnten. Doch Kiel ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und stellte schnell den Abstand wieder her. Ein Highlight war sicherlich die rote und anschließend blaue Karte für Johannes Wasielewski, der mit einer unglücklichen Aktion gegen Kiels Lukas Laube für Aufregung sorgte. Wahrscheinlich wird ihm eine Sperre drohen – da ist der BHC echt in der Klemme.

Die Leistung der Torhüter war ebenfalls bemerkenswert. Andreas Wolff auf Seiten der Kieler und Christopher Rudek beim BHC zeigten beide starke Paraden, die das Spiel spannend hielten. In der Schlussphase musste der Bergische HC sogar eine doppelte Unterzahl überstehen. Wenn das nicht Nerven kostet! Aber Kiel ließ sich nicht beirren und fuhr den Sieg letztlich souverän ein.

Der Weg zum Titel

Für den THW Kiel war dieses Spiel ein Schritt in die richtige Richtung. Nach dem Aus im Pokal und mit nur noch einer Chance auf einen Titel – dem Final Four der European League in Hamburg – ist jeder Sieg wichtig. Dort treffen sie im Halbfinale auf Montpellier HB und könnten möglicherweise im Finale auf MT Melsungen oder SG Flensburg-Handewitt treffen. Die Stimmung im Team könnte nicht besser sein, auch wenn die Bundesliga-Saison bislang nicht optimal verlief.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die DAIKIN Handball-Bundesliga hat sich über die Jahre stark entwickelt. Statistiken sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Spiels. Angefangen mit den Basisdaten wie Toren und Torschützen, hat sich die Datenbank zu einer der umfangreichsten in Europa gemausert. Die Fans und Medien verlangen nach mehr – und die Liga liefert! Natürlich suchen einige Vereine auch nach Scouts, um die Datenerhebung weiter zu optimieren. Das zeigt, dass Handball nicht nur ein Sport, sondern auch ein spannendes Datenfeld ist.

Es bleibt abzuwarten, ob die Kieler im nächsten Spiel beim Final Four zeigen können, dass sie mehr als nur eine schwache Saison hinter sich haben. Egal wie es weitergeht, das Spiel gegen den Bergischen HC war ein Schritt in die richtige Richtung und lässt auf mehr hoffen!