Heute ist der 12.05.2026, und in Pasewalk stehen die Bauprojekte in Ueckermünde wieder einmal im Fokus. Eine unangenehme Situation, die sich wie ein Schatten über das gesamte Vorhaben legt. Wer hätte gedacht, dass die Umbauten an der Regionalen Schule und der Turnhalle Haffring so ins Stocken geraten könnten? Der Verlust erheblicher Fördermittel droht, wenn die Fertigstellung nicht bis Ende 2025 vollzogen werden kann. Das nagt am Nerv der Stadt und ihrer Bürger.

Die Situation ist angespannt. Die Bauarbeiten an der Turnhalle könnten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden, und der ursprünglich angestrebte Fertigstellungstermin am 30. Juni ist in weiter Ferne. Sven Behnke, der Bauamtsleiter, rechnet nun mit einer Fertigstellung Ende November oder Anfang Dezember. Das ist schon ein ganz schönes Stück Zeit. Die Ursachen für diese Verzögerungen? Lange Pausen der Gewerke wegen des strengen Winters. Man könnte fast sagen, das Wetter hat hier die Zügel in der Hand.

Fördermittel auf der Kippe

Die Stadt hat nun die Herausforderung, mögliche Fördermittelverluste von bis zu 1,1 Millionen Euro abzuwenden. Vertreter von AfD, BfVG und Bürgerbund hatten bereits im vergangenen Jahr vor dem drohenden Verlust gewarnt. Im Juni stimmten diese Abgeordneten gegen den zweiten Bauabschnitt, während andere für den Ausbau mit Behinderteneingang und weiteren Einrichtungen stimmten. Ein starker Kontrast, der die Meinungen in der Stadt spiegelt.

Inzwischen ist der aktuelle Stand der Fördermittelrückzahlung für die Regionale Schule alles andere als erfreulich. Ursprünglich waren einmal 750.000 Euro eingeplant, nun ist die Summe auf 440.000 Euro gesenkt worden. Und es könnte noch schlimmer kommen – eine weitere Abrechnung könnte die Summe auf etwa 400.000 Euro reduzieren. Hier ist der Druck groß, denn ohne frische Mittel müsste die Stadt einen Kredit aufnehmen. Das ist ein schmaler Grat, auf dem sich die Verantwortlichen bewegen.

Bauverzögerungen und ihre Ursachen

Die Verzögerungen bei der Schule sind auf mehrere Ausschreibungen und lange Bearbeitungszeiten zurückzuführen. Zudem gab es fehlende Absprachen zum Fahrstuhlbau, die ebenfalls für einen Rückstau gesorgt haben. Man fragt sich, wie es dazu kommen konnte. In der Zwischenzeit sind die Toiletten im Haus der Goetheschule jedoch bereits fertiggestellt, und die speziellen Bodenfliesen leiten Sehbehinderte zu den Waschbecken. Ein kleiner Lichtblick in einem eher trüben Gesamtbild.

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Die Stadt plant, Anträge zur Nachbewilligung von Fördermitteln einzureichen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber wird es reichen? Die Unsicherheiten lasten schwer auf den Schultern der Verantwortlichen. Es bleibt abzuwarten, wie die Landesregierung reagieren wird, und ob die Stadt den Verlust der Fördermittel tatsächlich abwenden kann. Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Hoffnung und Bangen, das die Gemüter im Ort beschäftigt.