Ein ruhiger Abend in Eldena wurde am 10. Mai 2026 um 20:30 Uhr jäh gestört. In der Wolgaster Landstraße kam es zu einem Brand, der zunächst eine Mülltonne ergriff und sich dann rasend schnell auf ein angrenzendes Geschäftshaus ausbreitete. Die Feuerwehr, mit einem gewaltigen Aufgebot von 30 Kameraden der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr Greifswald sowie 8 Einsatzfahrzeugen und 2 Rettungswagen, war schnell zur Stelle und begann mit der Brandbekämpfung. Zum Glück gab es keine Verletzten – das ist schon mal ein Lichtblick in solch einer Situation. Der Sachschaden wird auf rund 260.000 Euro geschätzt, was schon ordentlich ins Geld geht.

Die Wolgaster Landstraße musste für etwa 3,5 Stunden voll gesperrt werden. Ein 56-jähriger Mann wurde in der Nähe des Brandortes festgenommen – die Staatsanwaltschaft Stralsund bestätigte die vorläufige Festnahme. Erste Ermittlungen deuten auf vorsätzliche Brandstiftung hin, und der Kriminaldauerdienst ist bereits vor Ort, um Spuren zu sichern. Das ist alles andere als ein schöner Abend für die Anwohner, die sicherlich etwas anderes im Sinn hatten.

Ein Schatten über Eldena

Doch das ist nicht das erste Mal, dass in Eldena und Umgebung die Gemüter erhitzt werden. Bereits im September 2025 wurden an mehreren Bushaltestellen im Stadtgebiet Scheiben eingeschlagen. Die Polizei ermittelt seitdem wegen einer ganzen Reihe von Sachbeschädigungen. An der Bushaltestelle „Eldena, Mühle“ wurden drei Scheiben zertrümmert, und auch in der Wolgaster Landstraße gab es Beschädigungen an einem Gebäude, das mit Graffiti beschmiert wurde. Die Gesamtschäden belaufen sich auf etwa 7.000 Euro – das ist ein ganz schöner Batzen, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit und Geld in solchen Vandalismus-Aktionen steckt. Zeugen wurden gesucht, die zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen etwas Verdächtiges bemerkt haben.

Ein gewisses Muster scheint sich hier abzuzeichnen. Die Sachbeschädigungsdelikte, zu denen auch Brandstiftungen gehören, sind im Strafgesetzbuch in den §§ 303 ff. geregelt. Brandstiftungen sind besonders gefährlich, nicht nur für das Eigentum, sondern auch für die Menschen in der Umgebung. Wenn man bedenkt, wie schnell ein Feuer außer Kontrolle geraten kann, ist es nur verständlich, dass die Polizei hier mit Hochdruck ermittelt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen der Kriminalpolizei Greifswald zu schnellen Ergebnissen führen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. In Zeiten wie diesen fühlt man sich vielleicht ein wenig hilflos, wenn man sieht, wie ein ruhiger Abend in Eldena in Chaos und Zerstörung umschlägt. Die Anwohner wünschen sich ein sicheres Umfeld, in dem sie leben und arbeiten können, ohne Angst vor mutwilligen Zerstörungen haben zu müssen.

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