Heute ist der 28.05.2026 und während wir hier in Schleswig-Holstein uns auf die warmen Tage des Jahres freuen, gibt es auch Schattenseiten, die uns die Freude vermiesen können. Ein Thema, das in den letzten Wochen immer wieder aufgetaucht ist, sind die Diebstähle von Rettungsringen. Ja, genau – diesen lebensrettenden Geräten, die an den Hafenkanten und Seebrücken hängen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es da ein trauriges Bild: Jedes Jahr verschwinden dort zwischen zwei und fünf Rettungsringe im Hafen Wieck. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig gefährlich werden!
Die Stadt Greifswald hat zum Beispiel im Hafen immer wieder mit solchen Vorfällen zu kämpfen. Laut der Wasserschutzpolizei in Schleswig-Holstein sind hier jedoch keine ähnlichen Fälle bekannt, was uns etwas beruhigen sollte. Aber die Tatsache, dass die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern schon von Diebstählen in Städten wie Wismar und Rostock berichten kann – auch dort verschwinden Rettungsringe, und das nicht zu knapp. Im Rostocker Stadthafen sind seit Januar 2026 sogar zwei Ringe verschwunden!
Die Gefahren des Diebstahls
Doch was steckt hinter diesen Diebstählen? Die Polizei warnt nicht nur vor dem Vandalismus, sondern auch vor den schwerwiegenden Folgen, die solch ein Diebstahl mit sich bringen kann. Rettungsringe sind nicht einfach nur Deko – sie können im Notfall Leben retten! Wenn jemand in Not gerät und der Rettungsring fehlt, kann das fatale Konsequenzen haben. Gerade erst am 16. März 2026 wurden in Sassnitz und Wesenberg Rettungsringe von Hafenanlagen entwendet. Die Wasserschutzpolizeiinspektion in Sassnitz hat die Bürger sogar darum gebeten, verdächtige Aktivitäten zu melden.
Es gibt viele Gründe, warum jemand auf so eine absurde Idee kommt: Vandalismus oder die Sehnsucht nach einem „Souvenir“ scheinen oft die treibenden Kräfte zu sein. Die Polizei macht deutlich, dass die Täter für die Kosten der Wiederbeschaffung der gestohlenen Rettungsringe haften müssen. Und auch wenn das vielleicht nicht sofort hilft, ist es gut zu wissen, dass solche Taten als Straftaten gelten, die mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden können.
Der Aufruf zur Wachsamkeit
Um die Sicherheit auf dem Wasser zu fördern, empfehlen die Behörden die Installation von Überwachungskameras an besonders gefährdeten Hafenanlagen. Das klingt nach einem soliden Plan, aber die Verantwortung liegt auch bei uns Bürgern – wir müssen aufeinander aufpassen. Wenn jemand einen fehlenden Rettungsring bemerkt, sollte das umgehend der Hafenbehörde oder Polizei gemeldet werden. Schließlich ist Sicherheit auf dem Wasser oberste Priorität!
Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus sich ihrer Verantwortung bewusst werden und solche lebenswichtigen Dinge nicht als „abgelegte Souvenirs“ betrachten. Es geht nicht nur um ein Stück Gummi oder Kunststoff – es geht um Menschenleben! Es ist an der Zeit, dass wir alle zusammenarbeiten, um unsere Gewässer sicher zu halten und uns gegenseitig zu schützen.