Heute ist der 26.04.2026 und Schleswig-Holstein erstrahlt in vollem Glanz. Der Mai steht vor der Tür und mit ihm die vielversprechenden Bedingungen für Radfahrer in der Region. Die Landschaften, die sich in Schleswig-Holstein entfalten, sind so vielfältig wie die Radfahrenden selbst. Ob am malerischen Ochsenweg, durch die sanften Hügel der Holsteinischen Schweiz oder entlang der Küsten von Elbe, Ostsee und Nordsee – hier findet jeder sein persönliches Radfahrerparadies. Tagestouristen, Bike-Packer und alle anderen Fahrradfahrenden sind herzlich eingeladen, die Region zu erkunden.

Doch leider zeigt sich ein dunkler Schatten über der Radinfrastruktur: Die Qualität der Radwege variiert stark und oft ist der Zustand alles andere als optimal. Besonders entlang von Landes- und Bundesstraßen gibt es Probleme wie Wurzelaufbrüche, überwucherte Beläge und fehlende Radwege. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) warnt und empfiehlt, sich an Radsportvereine zu wenden, um sicher und effizient unterwegs zu sein. Mountainbiker können hingegen den 15 Kilometer langen Hütti-Trail in den Hüttener Bergen nutzen, der ein echtes Erlebnis für Abenteurer bietet.

Investitionen in die Radinfrastruktur

Um die Radwege in Schleswig-Holstein aufzuwerten, hat der Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen bereits die Notwendigkeit erkannt und betont, dass Investitionen in die Radinfrastruktur an erster Stelle stehen sollten. Mit einem Bestandsnetz von rund 5.360 Kilometern Radwegen und geplanten Mitteln von 12,4 Millionen Euro für Neubauten und 4,8 Millionen Euro für Sanierungen von Landesstraßen, sieht die Zukunft für den Radverkehr vielversprechend aus. Zudem können kommunale Projekte mit etwa 20 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert werden, was die Entwicklung und den Ausbau von Radwegen ganz klar vorantreiben wird.

Die Radstrategie 2030 hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Ein Radanteil von 30 % am Verkehr, die Vision Zero für weniger Unfälle und einen Platz unter den Top 3 im Radtourismus. Schleswig-Holstein bietet abwechslungsreiche Routen zwischen Küsten, Feldern und Kanalufern, die erobert werden wollen. Zu den 13 Radfernwegen, die die Vielfalt des Bundeslandes zeigen, zählen beliebte Routen wie der Nordseeküsten-Radweg und der Ostseeküsten-Radweg, der von Flensburg bis nach Fehmarn führt und an Sandstränden sowie idyllischen Fischerdörfern vorbeiführt.

Die Schönheit der Natur entdecken

Die Holsteinische Schweiz-Radtour ist ein weiteres Highlight, das nicht nur durch seine hügelige Landschaft besticht, sondern auch elektrische Unterstützung für die Anstiege bietet. Hier können Radelnde durch den Naturpark mit charmanten Städten wie Eutin, Plön und Malente fahren. Wer die Geschichte Schleswig-Holsteins hautnah erleben möchte, sollte die Alte Salzstraße erkunden, die Lübeck und Lüneburg verbindet und an historischen Orten vorbeiführt.

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Für alle, die die Ruhe der Natur genießen möchten, führt der Eider-Treene-Sorge Radweg durch das größte Niederungsgebiet Schleswig-Holsteins, vorbei an malerischen Dörfern mit reetgedeckten Fachwerkhäusern. Friedrichstadt, bekannt als die „Holländerstadt“, hat historische Bedeutung und bietet sich als idealer Zwischenstopp für eine kurze Rast an.

Insgesamt zeigt Schleswig-Holstein eine klare Richtung auf, wenn es um die Förderung des Radverkehrs geht. Mit zahlreichen Förderprogrammen wie „Ab aufs Rad“ und Beratungsangeboten für Kommunen, Betriebe und Schulen wird die nachhaltige Mobilität in der Region weiter vorangetrieben. Wer also noch vor den Sommermonaten die frische Brise und die faszinierenden Landschaften Schleswig-Holsteins auf zwei Rädern erleben möchte, hat dazu in den kommenden Wochen und Monaten die besten Möglichkeiten.