In Lübeck gibt es Neuigkeiten, die nicht nur die Hafenstadt, sondern auch die umliegenden Gemeinden betreffen. Dr. Hermann Junghans, der Landtagsabgeordnete der CDU, hat sich kürzlich zu den Fortschritten im Planfeststellungsverfahren zum Hafenausbau am Lehmannkai geäußert. Ja, es ist ein Thema, das viele bewegt! Die zuständige Behörde ist fleißig am Werk, um einen Beschluss zu fassen, doch das Ganze zieht sich wie Kaugummi. Junghans macht klar, dass es wichtig ist, einen soliden Kompromiss zu finden, damit die berechtigten Interessen aller Beteiligten in Einklang gebracht werden können. Schließlich gibt es viele Stimmen, die gehört werden wollen.

Das Planfeststellungsverfahren, so erfährt man, dauert im Vergleich zu anderen Ländern ziemlich lange. Aber das hat auch seine Vorteile: Man hat die Möglichkeit, Bedenken und Sorgen ausgiebig abzuwägen. Dennoch gab es Verzögerungen, da das Landesumweltministerium noch Stellungnahmen einarbeiten muss. Und das könnte bedeuten, dass sich die Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange vielleicht noch einmal verlängert. Junghans hat klare Vorstellungen und fordert eine Reform des deutschen Planfeststellungsrechts. Er zieht einen Vergleich zu Dänemark, wo die Planung einfach schneller vonstattengeht. Ein maßvoller Ausbau, der sowohl die Anwohner als auch den Naturschutz im Blick hat, ist sein Ziel. Und sollte der Planfeststellungsbeschluss nicht auf breite Akzeptanz stoßen, kann er sogar verwaltungsgerichtlich überprüft werden. Das ist ein bisschen wie ein zweiter Aufschlag im Tennis – man hat immer noch eine Chance!

Der Lehmannkai im Fokus

Ein genauerer Blick auf die geplante Erweiterung zeigt, dass die Hans-Lehmann KG Lübeck als Vorhabenträgerin fungiert. Geplant ist eine Hafenanlage am Lehmannkai 1, die sich in westlicher Richtung erstrecken soll. Wer hätte gedacht, dass auf dem ehemaligen Kohlekraftwerksgelände der Preußen Elektra so viel Bewegung drin ist? Der Antrag auf das Planfeststellungsverfahren wurde bereits am 05.05.2022 eingereicht. Eine lange Zeit, aber das ist nun mal die Realität, wenn es um solche Großprojekte geht.

Die Rechtsgrundlage für das Vorhaben ist im § 95 Abs. 1 des Landeswassergesetzes von Schleswig-Holstein verankert. Das Ziel? Eine Anpassung an die wachsenden Warenumschlagsvolumen und die steigenden Anforderungen der Kunden. Auf etwa 25 Hektar sollen neue Infrastrukturen entstehen, darunter vier Lagerhallen mit je ca. 8.600 m² Grundfläche. Auch Büro- und Sozialgebäude sowie Terminal-, Lager- und Umschlagsflächen sind geplant. Die seeseitigen Maßnahmen umfassen die Ertüchtigung des bestehenden Seeschiffliegeplatzes – also alles, was das Herz eines Hafenliebhabers höher schlagen lässt!

Umwelt und Verkehrsanbindung

Ein wichtiges Thema, das nicht unter den Tisch fallen sollte: die Kompensationsmaßnahmen. Eingriffe in die Natur und Landschaft sind unvermeidbar, aber es gibt Pläne, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dazu gehören Maßnahmen auf dem Vorhabensgebiet und die Nutzung von Ökokonten in den umliegenden Gemeinden wie Ahrensbök, Stockelsdorf, Kasseedorf und Felde. Man hat also auch an die Umwelt gedacht – das ist wirklich nicht selbstverständlich.

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Die Verkehrsanbindung wird ebenfalls nicht vernachlässigt. Der Hafen soll sowohl ans öffentliche Schienennetz als auch an das Straßennetz angebunden werden, was die Erreichbarkeit erheblich verbessern wird. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT-SH) sowie das Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) sind die Ansprechpartner für alle Belange rund um dieses Projekt. Man könnte sagen, es wird spannend, wie sich die Dinge entwickeln!

Die nächsten Monate werden entscheidend sein. Der Hafen und seine Erweiterung sind nicht nur für die Wirtschaft Lübecks von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Region. Und wer weiß, vielleicht wird Lübeck bald zu einem noch wichtigeren Knotenpunkt im internationalen Warenverkehr. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Ganze entfalten wird.