Heute ist der 21.05.2026 und in Schleswig-Holstein tut sich etwas Großes. Das Bundesland hat das Open-Source-Tool Cadenza eingeführt, ein echter Gewinn für die Landesverwaltung, wenn man die Möglichkeiten bedenkt! Mit diesem Tool können die Mitarbeiter Daten analysieren und visualisieren – und das ganz ohne vorherige Programmierkenntnisse. Das ist, als würde man das Licht im Dunkeln anschalten und plötzlich sieht man alles ganz klar!
Cadenza stammt von der Firma Disy Informationssysteme und wird über das Datenhaus Schleswig-Holstein bereitgestellt, das als zentrale Infrastruktur für datenbasierte Verwaltung fungiert. Was für eine Erleichterung! Die Software ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein zentraler Bestandteil der Datenstrategie des Landes. Sie unterstützt das Leitbild eines modularen Deutschland-Stacks für die öffentliche Verwaltung und sorgt dafür, dass die Digitalstrategie Schleswig-Holsteins in die Tat umgesetzt wird. Es geht hier ganz klar darum, Daten und IT-Systeme eigenständig zu betreiben und weiterzuentwickeln. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn Sie mich fragen.
Die Kraft der Daten
Cadenza ermöglicht es den Beschäftigten, Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu integrieren und sie adressatengerecht aufzubereiten. Im Umwelt- und Gesundheitsbereich beispielsweise werden Geodaten genutzt, um die Qualität von Badegewässern zu überwachen, und im Trinkwasserbereich fließen Monitoring-Daten ressort- und länderübergreifend zusammen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch wichtig für die Sicherheit der Bürger. Man möchte schließlich nicht, dass jemand beim Schwimmen in einen See mit schlechter Wasserqualität auf eine Überraschung stößt!
Die Mitarbeitenden können nun über eine einheitliche Oberfläche Daten zusammentragen und analysieren. Berichte für Hausleitungen, parlamentarische Anfragen oder Veröffentlichungen – all das kann jetzt schnell und effizient erstellt werden. Cadenza vereinfacht und standardisiert die Auswertung von Daten in der Verwaltung. Man könnte fast sagen, es ist wie ein gut geöltes Uhrwerk, das einfach läuft.
Ein Blick in die Zukunft
Die landesweite Bereitstellung von Cadenza reduziert den Einführungsaufwand und fördert eine moderne, datenbasierte Verwaltung. Und das alles geschieht in einem Umfeld, das Datenschutz, Transparenz und technologische Unabhängigkeit in den Vordergrund stellt. Das ist gerade in Zeiten, in denen Daten immer wertvoller werden, ein wichtiger Aspekt. Die Nutzung dieser Daten soll evidenzbasierte Entscheidungen und ein beschleunigtes Verwaltungshandeln ermöglichen. Das ist ein echter Fortschritt, der nicht nur den Mitarbeitenden zugutekommt, sondern letztlich auch den Bürgern.
Und da gibt es noch mehr: Die Bestrebungen zur Nutzung von Open Source Software (OSS) sind in der öffentlichen Verwaltung auf dem Vormarsch. Immer mehr öffentliche Projekte werden mit dem Gedanken entwickelt, sie als OSS zu realisieren – basierend auf dem Prinzip „public money, public code“. Das bedeutet, dass die Bürger ein Recht darauf haben, die Software zu sehen, für die sie bezahlen. Eine spannende Entwicklung, die Transparenz und Beteiligung schafft!
Natürlich gibt es auch Herausforderungen bei der Veröffentlichung bestehender Projekte unter einer Open-Source-Lizenz. Man muss sich mit proprietären Softwarekomponenten, inkompatiblen Lizenzen und anderen Hürden auseinandersetzen. Aber die Vorteile überwiegen: Ein klares Lizenzmanagement, die Einhaltung von Softwarequalitätsstandards und die Möglichkeit, mit der Community zusammenzuarbeiten, sind nur einige der positiven Aspekte. Moderation ist dabei ein Schlüsselwort. Sie sorgt dafür, dass externe Beiträge und Feedback jederzeit willkommen sind – ein Zeichen von Offenheit und Fortschritt.
Insgesamt zeigt sich, dass Schleswig-Holstein mit Cadenza und der zunehmenden Nutzung von Open Source Software auf dem richtigen Weg ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen auf die Verwaltung und schließlich auf das Leben der Bürger auswirken werden. Ein Hoch auf die Daten, die Transparenz und die Innovationskraft!