In Kaltenmoor tut sich etwas Erfreuliches für die Sportbegeisterten: Der Bund hat eine Förderung für den Ausbau und die Modernisierung der dortigen Sportanlage bewilligt. Mit insgesamt 333 Millionen Euro stehen Gelder aus dem neuen Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bereit. In ganz Deutschland wurden massive 7,5 Milliarden Euro beantragt, doch nur die besten Projekte haben die Chance auf Unterstützung erhalten.
Die Hansestadt Lüneburg profitiert dabei mit einem Betrag von 675.000 Euro für das Projekt in Kaltenmoor, dessen förderfähige Kosten sich auf 900.000 Euro belaufen. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei rund 1,2 Millionen Euro. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Förderung am 22. April 2026 beschlossen. Der Bundestagsabgeordnete Cornell Babendererde (CDU) hat die positiven Neuigkeiten in Bezug auf die Sportförderung für den Landkreis Harburg bekannt gegeben und betont die Wichtigkeit solcher Initiativen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Geplante Maßnahmen in Kaltenmoor
Die geplanten Maßnahmen in Kaltenmoor sind vielversprechend: Es ist unter anderem der Bau eines neuen Kunstrasenspielfeldes vorgesehen, sowie die Erneuerung der Entwässerung und die Modernisierung der Flutlichtanlage. Die Stadt Lüneburg plant, noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten zu beginnen, um den Sportlern zeitnah ein verbessertes Umfeld zu bieten. Die Teilnahme an diesem Bundesförderprogramm ist für die Stadt nicht nur ein Schritt zur Modernisierung, sondern auch ein Zeichen, dass die Bedeutung von Sportstätten erkannt wird.
Das neue Bundesprogramm, das am 16. Oktober 2025 veröffentlicht wurde, stellt die erste Tranche der im Koalitionsvertrag vereinbarten „Sportmilliarde“ dar. Die Förderung ist dabei ausschließlich auf Sportprojekte ausgerichtet, im Gegensatz zu früheren Programmen, die auch Aspekte wie Jugend und Kultur abdeckten. Anträge können bis zum 15. Januar 2026 über das digitale Förderportal des Bundes eingereicht werden, und die Mittel stehen über mehrere Jahre zur Verfügung. Dabei liegt der Bundesanteil der Förderung bei 45 Prozent, während die Mindestförderhöhe bei 250.000 Euro beginnt und Projekte bis zu 8 Millionen Euro erhalten können.
Der Weg zur modernen Sportstätte
Der Fokus des Programms liegt auf der energetischen Sanierung von Sportstätten, wobei Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit zentrale Aspekte sind. Auch die Umwandlung und Sanierung von Freianlagen, wie Kunstrasenplätzen, wird unterstützt. Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer der Einrichtungen sind, können bis zum genannten Stichtag Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen.
Insgesamt ist dies ein großer Schritt für die Sportinfrastruktur in Deutschland. Die ersten Ergebnisse der Anträge sollen bereits im Februar 2026 vorliegen, sodass die Kommunen zeitnah mit ihren Projekten beginnen können. Während einige Stimmen im Land, wie die des Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Nachbesserungen am Programm fordern, zeigt der Startschuss für die Fördermittel, dass der Bund die Bedeutung von Sportstätten ernst nimmt und in die Modernisierung investiert.