Heute ist der 26.04.2026 und die Volleyballwelt blickt gespannt nach Lüneburg. Die BR Volleys haben es ins Finale um die deutsche Meisterschaft geschafft und stehen vor der Möglichkeit, ihren zehnten Titel in Serie zu gewinnen. Nach einem beeindruckenden 3:0-Sieg (25:20, 25:20, 25:18) gegen VfB Friedrichshafen im entscheidenden dritten Spiel der Halbfinalserie können die Berliner auf eine erfolgreiche Saison hoffen, trotz der Herausforderungen, die sie bislang bewältigen mussten.
Im Hintergrund gab es einen überraschenden Trainerwechsel: Co-Trainer Markus Steuerwald wurde zum Chefcoach befördert, nachdem Alexandre Leal aus familiären Gründen zurücktrat. Diese Änderungen könnten sich als entscheidend erweisen, während die BR Volleys nun im Best-of-Five-Modus auf den SVG Lüneburg treffen. Das erste Spiel des Finales findet am Mittwoch in Lüneburg statt, wo die Gastgeber den Heimvorteil nutzen wollen.
SVG Lüneburgs großer Traum
Der SVG Lüneburg hat sich ebenfalls für das Finale qualifiziert, nachdem sie im Playoff-Halbfinale die Powervolleys Düren mit 3:1 besiegten. Dies war der zweite Sieg in der „Best of Three“-Serie; das erste Spiel gewann Lüneburg souverän mit 3:0. Im entscheidenden vierten Satz kämpfte sich Lüneburg zurück, nachdem Düren zunächst mit 7:2 führte. Der Matchball wurde von Axel Enlund mit einem Ass verwandelt, was die Feierlichkeiten in Lüneburg auslöste.
Für den SVG Lüneburg ist dies eine historische Gelegenheit, denn die Mannschaft strebt ihre erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte an. In der vorherigen Saison waren sie im Finale gegen die BR Volleys mit 0:3 unterlegen. Jetzt wollen sie sich revanchieren und den Titel nach Lüneburg holen.
Ein spannendes Finale steht bevor
Das Finale wird für beide Teams ein harter Kampf. Während die BR Volleys in dieser Saison bisher enttäuschend abschnitten und ihre Ziele im Pokal und in der Champions League verfehlten, haben sie die Möglichkeit, mit einem Meisterschaftssieg alles wieder gutzumachen. Lüneburg hingegen ist fest entschlossen, sich den Titel zu sichern und damit auch den Heimvorteil in einem möglichen entscheidenden fünften Spiel optimal zu nutzen.
Zusätzlich zu den Meisterschaftsspielen steht für Lüneburg auch das Rückspiel im CEV Cup gegen den italienischen Club Piacenza an, wo sie einen 3:0- oder 3:1-Sieg benötigen, um sich für den Golden Set zu qualifizieren. Diese Finalteilnahme im CEV Cup ist bereits die zweite nach 2024 und zeigt, dass Lüneburg nicht nur im nationalen Wettbewerb, sondern auch international ambitionierte Ziele verfolgt.
Die Vorfreude auf das Finale ist spürbar und die Volleyballfans in Lüneburg können sich auf ein packendes Duell freuen. Beide Teams haben viel zu beweisen, und es bleibt abzuwarten, wer am Ende die Oberhand behält.