Heute ist der 8.06.2026 und in Lüneburg spürt man förmlich die Aufregung. Der erste Spatenstich für das neue Gewerbegebiet „Bilmer Berg II“ wurde bereits im November 2025 gesetzt, und die Vorfreude auf die ersten Unternehmen, die hier im Herbst 2026 einziehen wollen, ist greifbar. Bei der gestrigen Veranstaltung, dem „Bilmer Bergfest“, waren rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung versammelt. Ein echtes Event, das zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Region ist.

Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH informiert regelmäßig über die Fortschritte. Mit einer Gesamtfläche von etwa 50 Hektar, von denen 29 Hektar für gewerbliche Ansiedlungen zur Verfügung stehen, hat das Projekt ein enormes Potenzial. Es ist schon jetzt beeindruckend zu sehen, dass ein Viertel dieser Fläche reserviert oder vermarktet ist – ein klares Zeichen für die hohe Nachfrage von mittelständischen Unternehmen aus dem Handel, Handwerk, der Produktion und Dienstleistung.

Ein grüner Ansatz

Besonders hervorzuheben ist, dass die Entwicklung in zwei Bauabschnitten erfolgt und gleichzeitig Ausgleichsflächen sowie der Erhalt von Grün- und Waldstrukturen vorgesehen sind. Rund 7 Hektar werden für Gemeinbedarf, mit einem geplanten Sportpark, genutzt. Das ist nicht nur gut für die ansässigen Unternehmen, sondern auch für die gesamte Gemeinde. Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hat das als positives Signal für den Wirtschaftsstandort betont, und das kann man nur unterstützen!

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sieht in diesem Projekt eine echte Lösung für den Mangel an geeigneten Gewerbeflächen. Man könnte fast meinen, dass die Region aufatmet! Denn die Investition von rund 40 Millionen Euro in die Erschließung und bauliche Vorbereitung des Standorts ist eine echte Ansage. Und während wir über die Zukunft sprechen, sind die archäologischen Funde auf dem Gelände nicht zu vergessen. Diese belegen eine Besiedlung von der Bronzezeit bis zur Römerzeit und zeigen eine hohe Dichte an Nachweisen für Metallverarbeitung. Da wird Geschichte ganz lebendig!

Ein Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen in unseren Städten und Gemeinden sind nicht zu unterschätzen. Die Anpassungen an Innenstädten, Freiräumen und sozialen Infrastrukturen sind notwendig, damit wir auch in Zukunft generationengerecht wohnen, arbeiten und leben können. Der demografische Wandel, Klimaschutz und soziale Anpassungsprozesse – all das sind Themen, die uns beschäftigen. Der Bund unterstützt die Kommunen durch Städtebauförderung und weitere spezifische Programme. Das gibt Hoffnung, dass Projekte wie „Bilmer Berg II“ nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial nachhaltig sind.

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So wird der Bilmer Berg nicht nur ein Ort für Unternehmen, sondern auch ein Beispiel dafür, wie moderne Stadtentwicklung aussehen kann – mit einem Blick auf die Vergangenheit und den Fokus auf eine lebenswerte Zukunft.