In Delmenhorst gibt es Neuigkeiten, die vor allem die Ehrenamtlichen der Stadt freuen dürften! Die Verwaltung hat einen Vorschlag unterbreitet, der es diesen engagierten Menschen ermöglichen könnte, kostenfrei zu parken und das Nahverkehrsangebot der Delbus im Stadtgebiet zu nutzen. Das Ganze soll im Rahmen einer einjährigen Testphase umgesetzt werden. Ein echter Lichtblick für all jene, die sich in Sportvereinen, sozialen Einrichtungen oder anderen Bereichen ehrenamtlich einsetzen.

Das Wichtigste zuerst: Um in den Genuss dieser Vergünstigungen zu kommen, benötigen die Antragsteller die niedersächsische Ehrenamtskarte. Doch das ist nicht alles – es gibt auch einige Bedingungen zu erfüllen. Wer sich für die Karte interessiert, muss mindestens fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich tätig sein und insgesamt auf mindestens 250 Stunden pro Jahr kommen. Außerdem ist es notwendig, seit mindestens zwei Jahren aktiv zu sein und in Niedersachsen oder Bremen tätig zu sein. Ein bisschen Bürokratie gehört also dazu, aber das ist ja bekanntlich nicht neu im Ehrenamt!

Ein Zeichen der Wertschätzung

Hero Mennebäck vom Delmenhorster Kreisverband der Awo begrüßt den Vorschlag, weist jedoch darauf hin, dass finanzielle Anreize nicht der einzige Motor für ehrenamtliches Engagement sein sollten. Das ist eine wichtige Bemerkung, denn viele Ehrenamtliche tun das, was sie tun, aus Überzeugung und Leidenschaft. Der Vorschlag, das kostenfreie Parken auf öffentlichen Parkplätzen innerhalb der Stadtgrenze zu ermöglichen, ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Ein bisschen Wertschätzung kann nie schaden!

Die Ausnahmegenehmigung für das Parken benötigt die Nutzung einer Parkscheibe. Klingt einfach, oder? Und auch die kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs wird mit dem Ziel der Klimamusterstadt begründet. Das ist nicht nur praktisch für die Ehrenamtlichen, sondern könnte auch helfen, die Stadt ein Stück weit grüner zu machen. Carsten Hoffmann, Geschäftsführer von Delbus, hat den Vorschlag zwar zur Kenntnis genommen, möchte aber weitere Details im Aufsichtsrat besprechen. Da bleibt also abzuwarten, wie es weitergeht.

Der Ehrenamtspass und seine Vorteile

Der Vorschlag erweitert den bestehenden „Katalog der würdigenden Maßnahmen“ für Ehrenamtliche. Seit 2004 gibt es den „Ehrenamtspass“, der im vergangenen Jahr bereits 1700 Mal ausgestellt wurde. Dieser Pass ist zwei Jahre gültig und kann mit einem Ausweis vorgelegt werden. Interessant ist, dass die ehrenamtliche Tätigkeit unentgeltlich sein muss und eine Aufwandsentschädigung von maximal 50 Euro pro Monat nicht überschreiten darf. Das klingt nach einem fairen Deal für alle Beteiligten!

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Die Ehrenamtskarte ist nicht nur ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für das Engagement der Bürger in Niedersachsen und Bremen, sondern eröffnet auch viele Möglichkeiten. Über 2700 landesweite Vergünstigungen stehen zur Verfügung, und im Landkreis Harburg beispielsweise können Ehrenamtliche von zahlreichen Angeboten profitieren. Außerdem gibt es mittlerweile eine digitale Version der Ehrenamtskarte, die über eine App zugänglich ist. Das ist doch praktisch, oder?

Engagement lohnt sich

Die Voraussetzungen für den Erwerb der Ehrenamtskarte sind klar: Neben der Mindeststundenzahl muss das Engagement auch seit mindestens zwei Jahren bestehen. Alternativ können auch Inhaber einer gültigen JULEICA oder aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr oder im Katastrophenschutz die Karte beantragen. Das Engagement in der psychosozialen Notfallseelsorge ist ebenfalls anerkannt. Ein ganzes Bündel von Möglichkeiten also, um die Ehrenamtskarte zu erhalten!

Die Ehrenamtskarte wird vom Landkreis Harburg ausgegeben, und die Antragstellung ist online über den FreiwilligenServer Niedersachsen möglich. Wer sich über die Vergünstigungen informieren möchte, findet auf dem Vergünstigerportal viele kooperierende Unternehmen und Einrichtungen. Das klingt nach einer großartigen Initiative, um das Ehrenamt in der Region zu fördern. Es bleibt spannend, wie sich die Testphase entwickeln wird und welche weiteren Schritte zur Unterstützung der Ehrenamtlichen in Delmenhorst unternommen werden.