In Schwerin gibt es aktuell ein besorgniserregendes Thema, das uns alle betrifft: Die Zahl der Suizide ist merklich gestiegen. In den letzten Jahren hat sich die Situation dramatisch verändert. So wurden im Jahr 2024 noch 12 Suizide registriert, während die Zahl 2025 auf 28 angestiegen ist. Dies folgt einem bundesweiten Trend, der sowohl Fachleute als auch die breite Öffentlichkeit alarmiert. Um hier entgegenzuwirken, lädt die Initiativgruppe für Suizidprävention am 20. Mai zu einer Fachveranstaltung in die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik ein. Es ist eine Gelegenheit, die aktuelle Lage zu beleuchten und Lösungsansätze zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet von 16 bis 18 Uhr im Festsaal der Klinik statt und richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie interessierte Bürger. Die Tagung wird nicht nur statistische Entwicklungen präsentieren, sondern auch bestehende Hilfsangebote und Präventionsmaßnahmen vorstellen. Ein besonderes Highlight wird das neu gegründete Hamburger Netzwerk zur Suizidprävention (HANS) sein, das Einblicke in innovative Ansätze zur Unterstützung von Betroffenen gibt.

Referenten und Themenschwerpunkte

Auf dem Podium stehen renommierte Referenten wie Isgard Ohls von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. Klaas Winter vom sozialpsychiatrischen Dienst Schwerin sowie Paula Koudmani vom Hamburger Projekt IN VIA/U25. Nach den Vorträgen wird es die Möglichkeit geben, in einen gemeinsamen Austausch zu treten. Die Diskussion wird sich um die aktuelle Situation und die vorhandenen Unterstützungsangebote im norddeutschen Raum drehen. Hier sind die Stimmen derer gefragt, die tagtäglich mit diesen Themen konfrontiert sind.

Die Initiativgruppe setzt sich aus verschiedenen Einrichtungen und Organisationen in Schwerin zusammen – darunter sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche, die Vielfalter GmbH, die Helios-Kliniken und der städtische Fachdienst Gesundheit. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist eindeutig: der Ausbau von Präventionsangeboten, die frühzeitige Erreichung von Betroffenen und die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für Suizidprävention. Es ist ein gemeinsames Anliegen, das nicht nur Fachleute, sondern auch die gesamte Gesellschaft betrifft.

Einladung zur Teilnahme

<pWenn Sie also am 20. Mai Zeit haben, schauen Sie vorbei! Es ist eine Chance, mehr über ein Thema zu erfahren, das oft im Verborgenen bleibt, aber viele von uns direkt oder indirekt betrifft. Das Bewusstsein hierfür zu schärfen, ist von enormer Wichtigkeit. Vielleicht entdecken Sie neue Perspektiven oder sogar Handlungsoptionen, die helfen können, das Blatt zu wenden. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, sei es durch Zuhören, Teilen von Informationen oder aktive Teilnahme.

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Manchmal ist es wichtig, die eigenen Gedanken und Gefühle zu teilen. Gerade in einer Zeit, in der so viele Menschen mit Herausforderungen kämpfen, kann es eine Erleichterung sein, sich auszutauschen und Unterstützung zu finden. Die Veranstaltung in Schwerin ist also nicht nur eine Informationsquelle; sie ist auch ein Anstoß zur Gemeinschaft, die sich gegenseitig trägt und stärkt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und darauf, gemeinsam Lösungen zu finden!