Heute ist der 21.05.2026 und in Parchim tut sich was! Ein frischer Wind weht in der Theaterlandschaft der Stadt. Oliver Meyer, ein Name, den man sich merken sollte, wird ab dem 1. Januar 2027 die Leitung des Jungen Staatstheaters Parchim übernehmen. Bis dahin bleibt er noch am „theater junge generation Dresden“, wo er als Dramaturg arbeitet. Ein weiterer Schritt in seiner Karriere, der auf eine spannende Zeit in Parchim hoffen lässt.
Der bisherige Leiter, Thomas Ott-Albrecht, hat in seinem Metier wirklich Großes geleistet. Nach 23 Jahren im Theater, angefangen als Intendant des Mecklenburgischen Landestheaters Parchim und dann als Leiter des Jungen Staatstheaters, wird er im Juni 2026 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Da haben viele von uns sicherlich ein bisschen Wehmut im Herzen, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, wie sehr er das Theater geprägt hat. Das Parchimer Theater, das seit 1945 besteht, hat unter seiner Führung viele Höhen und Tiefen durchlebt – und es ist einfach beeindruckend, wie er das Ensemble über die Jahre zusammengehalten hat.
Ein neuer Anfang
In der Übergangsphase bis Meyers Amtsantritt wird die talentierte Regisseurin Julia Sontag die Zügel in der Hand halten. Man kann also gespannt sein, was sie in dieser Zeit auf die Beine stellen wird. Sontag hat gemeinsam mit Felicitas Loewe bereits die kommende Spielzeit geplant – ein gutes Zeichen für alle Theaterfans! Es bleibt zu hoffen, dass das Theater in dieser Zeit weiterhin lebendig und ein Ort der Kreativität bleibt.
Die Ernennung von Oliver Meyer kam nicht von ungefähr. Aus 37 Bewerbungen hat ein Gremium, bestehend aus Mitgliedern von Land, Landkreis und Stadt Parchim, sowie dem Theater-Ensemble und Theaterfreunden, ihn ausgewählt. Das zeigt, wie wichtig die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit in der Theaterlandschaft sind – das macht den Charme eines solchen Theaters aus.
Ein Blick in die Zukunft
Zur Feierstunde wurde ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Dann gehste eben nach Parchim“ gezeigt, der sicherlich viele Emotionen geweckt hat. Ein Film, der die Geschichten und Träume von Schauspielern einfängt, die, wie Gesa Penthin und Arikia Orbán, von Hamburg nach Parchim gezogen sind, um ihren Traum vom Schauspiel zu verwirklichen. Solche Geschichten sind der Herzschlag eines Theaters, das mehr ist als nur ein Gebäude. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um zu träumen, zu lachen und manchmal auch zu weinen.
Die Vorfreude auf die neue Ära unter Oliver Meyer wächst. Wird er frischen Wind in die Stücke bringen? Welche neuen Ideen wird er umsetzen? Fragen über Fragen, die nur die Zeit beantworten kann. Eines steht fest: Das Junge Staatstheater Parchim bleibt ein Ort des kreativen Schaffens und ein wichtiger Teil der kulturellen Landschaft in Norddeutschland. Man darf gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen werden.