In Jarmen, einer kleinen Stadt im malerischen Landkreis Vorpommern-Greifswald, sorgt eine neue Regelung für Aufsehen: Ab sofort sind Hunde und andere Tiere auf öffentlichen Spielplätzen verboten. Diese Entscheidung wurde am Dienstagabend von den Stadtvertretern in einer neuen Satzung beschlossen, und der Grund dafür ist nicht ganz überraschend. Immer wieder gab es Beschwerden über Hundekot auf den Spielplätzen, was die Spielvergnügen der Kinder und das Wohlbefinden der Eltern erheblich beeinträchtigt hat.

Ordnungsamtschef Thomas Lüthke hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und auf weitere Probleme auf den öffentlichen Grünanlagen hingewiesen. Die neuen Regeln, die nun gelten, sind dabei ein klarer Versuch, die Sauberkeit und Sicherheit in diesen Bereichen zu verbessern. So ist das Camping auf Grünanlagen, wie etwa am Hafen, künftig untersagt. Auch das Grillen ist nur an speziell ausgewiesenen Plätzen erlaubt, und Alkohol ist auf den Spielplätzen ebenfalls tabu. Das Füttern von Tieren auf städtischen Flächen soll verhindern, dass Wildtiere angelockt werden. Und in der Nähe des Kiessees dürfen öffentliche Grünflächen nicht befahren oder als Parkplatz genutzt werden. Wer sich nicht an diese Vorschriften hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen!

Ein klarer Schritt für mehr Sicherheit

Das Verbot von Hunden auf Spielplätzen ist nicht nur in Jarmen ein aktuelles Thema. In vielen Städten Deutschlands gelten ähnliche Regelungen. Hierbei ist zu beachten, dass die Bußgelder für das Mitnehmen eines Hundes auf den Spielplatz in der Regel zwischen 25 und 50 Euro liegen. In größeren Städten wie Düsseldorf können die Strafen sogar bis zu 150 Euro betragen, besonders wenn es sich um große oder als gefährlich eingestufte Hunde handelt. Die Idee dahinter ist einfach: Spielplätze sind geschützte Bereiche für Kinder, und die Sicherheit der Kleinen hat oberste Priorität.

Doch das ist noch nicht alles. Auch andere Dinge sind auf den Spielplätzen nicht erlaubt. Alkohol, Drogen, Zigaretten und unsachgemäße Müllentsorgung stehen ganz oben auf der Liste der Verbote. Selbst das Ballspielen ist auf vielen Plätzen nur in bestimmten Zonen gestattet, und Radfahren oder Skateboardfahren sollte man besser ganz lassen. Die meisten Spielplätze sind zudem nur für Kinder und deren Begleitpersonen gedacht; Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene haben oft keinen Zutritt. Das hat seine Gründe: Kinder sollen ungestört spielen können, ohne dass sich andere, ältere Gruppen aufhalten.

Die neue Satzung in Jarmen könnte also als ein weiterer Schritt in Richtung einer kinderfreundlicheren und sichereren Umgebung angesehen werden. Es bleibt abzuwarten, wie die Bevölkerung auf die neuen Verordnungen reagiert. Fakt ist, dass solche Regelungen in vielen Städten schon längst Realität sind. Die Frage ist, ob Jarmen mit diesen Maßnahmen einen Vorreiterstatus einnimmt oder ob sich die Nachbarn ebenfalls an diesen Beispielen orientieren werden.

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