Feuer und Flamme – das ist wohl das beste Bild, um die Begeisterung der Jugend für die Feuerwehr zu beschreiben. In Baden-Württemberg ist es geradezu ein Feuerwerk an Engagement: 2022 knackten die Jugendfeuerwehren die 40.000 Mitglieder-Marke und schafften damit einen Rekordwert von 40.136 jungen Feuermännern und -frauen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehren sind mehr als 40.000 Kinder und Jugendliche aktiv dabei. Eine wahre Sensation!

Inmitten dieser beeindruckenden Zahlen ist der Mädchenanteil von 23,2 Prozent ein weiteres Zeichen für den aufstrebenden Trend, dass sich immer mehr Mädchen für die Aufgaben und den Spaß in der Feuerwehr begeistern. Fast alle Gemeindefeuerwehren im Land (ca. 95 %) haben bereits eine Jugendfeuerwehr gegründet, was zeigt, wie wichtig der Nachwuchs für die Zukunft dieser wichtigen Institution ist. Innenminister Thomas Strobl (CDU) hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. Und das ist auch gut so, denn im Jahr 2022 zählten die Gemeindefeuerwehren insgesamt 115.577 Mitglieder, wobei 112.649 von ihnen ehrenamtlich tätig waren. Ganz nebenbei erreichte die Zahl der Brandeinsätze mit 21.716 den höchsten Wert der letzten 30 Jahre.

Ein Blick über die Landesgrenzen

Schaut man über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus, so zeigt sich ein ähnliches Bild auf nationaler Ebene. Im Jahr 2025 engagierten sich bundesweit 380.441 Kinder und Jugendliche in Jugendfeuerwehren und Kindergruppen, was einen Anstieg von 2,18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Mit 274.763 Jugendlichen in 18.421 Jugendfeuerwehren und 86.034 Mädchen sind die Zahlen ebenfalls beeindruckend. Und die Kindergruppen sind nicht zu vergessen: 105.678 kleine Feuerwehrfans, darunter 40.431 Mädchen, tummeln sich in 6.308 Gruppen. Hier gab es sogar ein Wachstum von 6,11 Prozent. Das Engagement der rund 127.000 Ehrenamtlichen, die mehr als 4,5 Millionen Stunden in die Vorbereitung und Durchführung von Gruppenstunden investieren, ist einfach bewundernswert!

Aber es sind nicht nur die Zahlen, die beeindrucken. 2023 konnten wir bundesweit 356.896 Jungen und Mädchen in Jugendfeuerwehren und Kindergruppen zählen, was einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die 18.311 Jugendfeuerwehren zählten 266.824 Jugendliche, von denen 80.694 Mädchen waren. Hinzu kommen 90.072 Kinder in 5.944 Gruppen. Es ist eine Welle des Engagements, die nicht abreißt – stets mit dem Ziel, soziale Kompetenzen zu fördern und Integration sowie Vielfalt zu unterstützen.

Die Zukunft der Jugendfeuerwehren

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Jahr 2023 traten 62.025 neue Mitglieder in die Jugendfeuerwehren ein. Davon waren 51.493 Jugendliche und 10.532 Kinder, die von den Gruppen in die Jugendfeuerwehren wechselten. Und auch der Übergang in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehren ist beachtlich: 18.681 ehemalige Mitglieder, darunter 4.711 Mädchen, schlossen sich den aktiven Reihen an. Das sind nicht nur Zahlen, das sind Geschichten von Engagement, Zusammenhalt und einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt.

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Die Deutsche Jugendfeuerwehr fördert Werte wie Gemeinsinn, Hilfsbereitschaft und ehrenamtliches Engagement – und das ist mehr als nur ein schöner Satz. Es ist eine Lebenseinstellung für viele der jungen Menschen, die sich mit Herz und Seele für diese wichtige Aufgabe einsetzen. Wenn man all das zusammenfasst, dann wird eines ganz klar: Die Jugendfeuerwehren erleben einen Aufschwung, der nicht nur die Feuerwehr selbst, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes bereichert. Und das ist einfach nur großartig!