Heute ist der 13.05.2026 und die politische Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern steht auf der Kippe. Eine neue Umfrage, durchgeführt vom Institut Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk (NDR), hat die Wählergunst in einem spannenden Licht beleuchtet. Die AfD bleibt mit 36% die stärkste Kraft im Land, allerdings hat sie im Vergleich zur Januar-Erhebung nur um einen Prozentpunkt zugelegt. Der Abstand zur SPD, die sich auf 27% verbessert hat, schrumpft. Das sind immerhin zwei Punkte mehr als noch vor einigen Monaten. Die Spannung steigt, denn diese Werte könnten entscheidend für die bevorstehende Landtagswahl sein!
Die CDU hingegen hat einen herben Rückschlag erlitten und fällt auf nur 10%, was einen Rückgang um drei Punkte bedeutet. Das schiebt die einst so starke Partei auf den vierten Platz, und sie liegt nun drei Prozentpunkte hinter der Linken, die sich auf 13% steigern konnte. Komisch, oder? Die Grünen stagnieren bei 4% und könnten sogar den Einzug in den Landtag verpassen. BSW, mit 5%, steht ebenfalls auf der Kippe und muss um die Wählergunst bangen. Auch die FDP und andere kleinere Parteien erreichen zusammen gerade einmal 5%. Das Bild für die CDU ist nicht gerade rosig, wenn man die letzten Wahlen betrachtet: 2021 erhielt sie noch 13,3% der Stimmen.
Die Wählerstimmung und die Themen der Zeit
Was die Leute umtreibt? Bildung, Wirtschaft und Zuwanderung sind die heißesten Themen, die in den Gesprächen der Wähler immer wieder aufploppen. Die Zufriedenheit mit der Landesregierung ist allerdings alles andere als glänzend. Nur 38% der Befragten sind mit der Arbeit der Regierung zufrieden, während 58% unzufrieden sind. Das wirft ein schiefes Licht auf die Leistungen der aktuellen Führung.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die sich nach wie vor die beliebteste Politikerin im Land nennen darf – mit immerhin 51% Zustimmung – versucht, sich von der Bundesregierung abzugrenzen und warnt in den Medien vor der AfD. Und das, obwohl die AfD nicht die 40-Prozent-Marke überschreiten konnte und von einer Alleinregierung weit entfernt ist. Bei der Frage nach ihrer Direktwahl sprechen sich 47% der Befragten für Schwesig aus. Sie scheint also trotz aller Herausforderungen das Vertrauen der Wähler zu genießen – zumindest bis jetzt.
Ein Blick in die Zukunft
Mit nur noch gut vier Monaten bis zur Landtagswahl ist die Spannung greifbar. Die Umfrage, die zwischen dem 7. und 11. Mai 2026 durchgeführt wurde, befragte 1.153 Wahlberechtigte, repräsentativ für verschiedene Altersgruppen, Bildungsstände und Geschlechter. Mit einer Schwankungsbreite von 2 Prozentpunkten bei 10 Prozent und 3 Prozentpunkten bei 50 Prozent, bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft weiter entwickeln wird.
Die kommenden Monate könnten entscheidend für die Zukunft der Parteien in Mecklenburg-Vorpommern sein. Wer wird am Ende die Nase vorne haben? Die AfD, die SPD, oder überrascht uns die Linke? Spannend bleibt es allemal!