Heute ist der 13.05.2026 und die politische Stimmung in Mecklenburg-Vorpommern könnte unterschiedlicher nicht sein. Eine aktuelle Umfrage von infratest-dimap, beauftragt vom NDR, zeigt, dass die AfD mit 36 Prozent die Nase vorn hat. Die SPD, mit 27 Prozent, folgt, während die CDU sich in einem tiefen Stimmungstief befindet und sogar mit einem einstelligem Ergebnis rechnen muss. Ja, das ist schon eine spannende Zeit für die Wähler hierzulande!

Der Spitzenkandidat der AfD, Enrico Schult, fühlt sich als der große Gewinner und hebt die „Führungsrolle“ seiner Partei hervor. Ein starkes Stück, wenn man bedenkt, dass die SPD seit 28 Jahren an der Macht ist und das Land mit wechselnden Koalitionspartnern regiert. Die aktuelle Regierung unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die auch Landesvorsitzende der SPD ist, sieht sich jedoch in ihrer Arbeit bestätigt und betont, wie wichtig es ist, die Wirtschaft zu stärken. Manuela Schwesig steht also mit ihrem Vertrauen in die eigene Arbeit nicht allein da, auch wenn die Umfragewerte nicht gerade rosig sind.

Die politischen Mitstreiter

Die Linke hat mit 13 Prozent einen stabilen Platz drei inne. Bildungsministerin Simone Oldenburg ist sich sicher, dass der Kurs ihrer Partei in der sozialen Politik erfolgreich ist. Dagegen schaut die CDU, die nur noch bei 10 Prozent liegt, mit Unzufriedenheit auf die Umfrageergebnisse. Generalsekretärin Katy Hoffmeister macht den Wahlkampf zwischen SPD und AfD für die Verluste verantwortlich und schließt eine Zusammenarbeit mit Linken und AfD kategorisch aus. Ein klares Statement!

Und was ist mit den Grünen? Sie müssen mit nur 4 Prozent um den Einzug in den Landtag bangend die Zähne zusammenbeißen. Spitzenkandidatin Claudia Müller macht jedoch deutlich, dass ihre Partei weiterhin für stabile Koalitionen wichtig ist. Die BSW kommt auf 5 Prozent, während die FDP so niedrige Werte hat, dass sie nicht gesondert ausgewiesen wurde. Huch, das ist schon eine ganz schön knifflige Situation!

Die Umfrage im Detail

Die Umfrage, die auf 1.153 Wahlberechtigten basiert und zwischen dem 7. und 11. Mai durchgeführt wurde, zeigt ein klares Bild – aber wie immer sind solche Umfragen mit Unsicherheiten behaftet. Sie spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und können durchaus auch Fehler enthalten. Immerhin sind die Ergebnisse der letzten Landtagswahl im Jahr 2021 noch frisch im Gedächtnis: Damals erhielt die SPD 39,6 Prozent, die AfD 16,7 Prozent und die CDU 13,3 Prozent. Wie sich das Blatt binnen fünf Jahren gewendet hat, ist schon bemerkenswert.

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Politikwissenschaftler Jan Müller analysiert die Einflussfaktoren auf diese Umfrageergebnisse und deren Bedeutung für den Wahlkampf. Denn eines ist klar: Die Landtagswahl am 20. September wird spannend! Die Wähler haben die Wahl, und jede Stimme zählt. Wer weiß, wie die politische Landschaft in ein paar Monaten aussieht – vielleicht gibt es dann ja ein paar Überraschungen. Aber bis dahin bleibt abzuwarten, wie sich die Karten neu mischen!