Am 30. April 2026 war es endlich soweit: In der kleinen, aber feinen Stadt Parchim wurde der Betriebs- und Personalrätepreis verliehen. Ein Ereignis, das nicht nur die stolzen Gewinner, sondern auch die zahlreichen Gäste in seinen Bann zog. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die das Ganze einberufen hatte, gab der Veranstaltung den passenden Rahmen. Es war die fünfte Auflage dieses Preises, der für viele ein Highlight des Jahres ist.
Die Grußworte, gehalten von Laura Pooth, der Vorsitzenden des DGB Nord, und natürlich von Schwesig selbst, waren ergreifend. In den Laudationes wurden die Leistungen der Preisträger gewürdigt, und das Publikum lauschte gebannt. Ein besonderes Augenmerk fiel in diesem Jahr auf die Kolleginnen und Kollegen von der UBB, die für ihre hervorragende Betriebsratsarbeit erstmals geehrt wurden. Torsten Tank, der Betriebsratsvorsitzende, und seine Stellvertreterin Antje Segebarth nahmen den Preis mit sichtbarem Stolz entgegen. Die Dankesrede, die sie hielten, berührte viele Anwesende und wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
Rückblick auf die vergangenen Jahre
Man kann sagen, dass die Verleihung des Betriebs- und Personalrätepreises in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Im Vorjahr, am 30. April 2025, fand die Preisverleihung im Strandpavilion Schwerin Zippendorf statt. Auch damals wurde die Veranstaltung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geleitet. Es war ein aufregender Abend, an dem die Preise in den Kategorien „stark gemacht“, „gut eingebracht“ und „neu gedacht“ vergeben wurden. Unter den Preisträgern war der Betriebsrat von thyssenkrupp Marine Systems aus Wismar, der für die Angleichung der Arbeitsbedingungen und Löhne an westdeutsche Standorte geehrt wurde.
Und wenn wir schon beim Feiern sind, der Betriebsrat von Prosegur Cash Services Germany GmbH in Rostock wurde für die Einführung eines Mehrarbeitsstaffelmodells ausgezeichnet. Ein echtes Novum, das bei vielen für Aufsehen sorgte! Auch der Betriebsrat von AMAS Technology GmbH in Neu Kaliß freute sich über die Auszeichnung für die Einführung kollektiver Betriebsratssprechstunden. Es sind solche Initiativen, die den Preis so wertvoll machen.
Ein Blick auf das Jahr 2024
<pIm Jahr zuvor, am 29. April 2024, wurde der Preis im Zukunftszentrum Ludwigslust-Parchim verliehen. Manuela Schwesig war auch hier die Schirmherrin, und die Atmosphäre war einfach großartig. Es gab zahlreiche herausragende Leistungen zu bewundern, von der Gründung eines Betriebsrates bei Dockweiler AG in Neustadt-Glewe bis hin zu innovativen Ansätzen wie der Betriebsvereinbarung zur Absenkung der Wochenarbeitszeit bei Lear Corporation in Wismar. Das zeigt, wie wichtig die Mitbestimmung in der Arbeitswelt ist.
Die Vielfalt der Preisträger, die in den letzten Jahren ausgezeichnet wurden, spiegelt das Engagement und die Kreativität der Betriebsräte in Mecklenburg-Vorpommern wider. Ein weiterer Punkt, der die Veranstaltungen so lebendig macht, sind die Menschen selbst – die Geschichten, die Erfahrungen, die Emotionen. Diese Preise sind nicht nur Auszeichnungen, sie sind Anerkennung für unermüdlichen Einsatz und ein tiefes Bekenntnis zur Mitbestimmung.
Heute, am 19. Mai 2026, blicken wir auf eine inspirierende Reihe von Veranstaltungen zurück und freuen uns auf das, was die Zukunft bringen wird. Der Betriebs- und Personalrätepreis ist mehr als nur eine Ehrung – er ist ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt.