Die Mühlenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern wird ab Montag noch ein Stück zugänglicher. Ein digitales Verzeichnis, das mehr als 220 Mühlen dokumentiert, geht dann online. Dieses Projekt, das vom Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern e.V. in dreijähriger Recherchearbeit erstellt wurde, wird pünktlich zum Deutschen Mühlentag veröffentlicht. Ein wirklich wichtiger Schritt, wie Staatssekretärin Susanne Bowen betont – für die Forschung und auch für die Öffentlichkeit! Hier kann man künftig alles über Standort, Alter, Typ und sogar den Zustand der technischen Einrichtungen nachlesen. Die Abbildungen machen das Ganze noch anschaulicher. Und das Beste? Die Informationen sind unter https://www.muehlenarchiv-mv.de/ abrufbar!

Besonders spannend ist die Auflistung, die für den Mühlentag am Pfingstmontag zur Besichtigung der Mühlen bereitgestellt wird. Wer da nicht hinschaut, hat irgendwie was verpasst! Es lohnt sich, die einzigartigen Bauwerke und die aktiven Vereine oder Besitzer zu besuchen. Diese Mühlen sind mehr als nur alte Steine – sie sind lebendige Geschichten, die darauf warten, erzählt zu werden. Der Mühlenverein plant zudem eine neue „Mühlenkarte“, die noch im Entwicklungsstadium ist. Damit kann man ganz einfach durch das Mühlen-Angebot in Mecklenburg-Vorpommern stöbern.

Digitale Zukunft der Mühlen

Die digitale Mühlenkarte wird mit einer Schnellsuche ausgestattet. So kann man gezielt nach Orten mit Mühlen suchen! Und die rechte Seitenleiste lässt sich bequem anpassen – je nachdem, wie viele Details man sich anschauen möchte. Alle Mühlen, deren Vereine oder Eigentümer Mitglieder im Mühlenverein sind, werden hier aufgelistet. Das ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt und Einzigartigkeit der Mühlen in unserer Region zu entdecken.

Ein spannendes Detail, das viele vielleicht nicht wissen: Die Daten werden in der internationalen Datenbank „milldatabase“ zentral verwaltet. Diese Plattform bietet nicht nur Informationen zu Mühlen in Deutschland, sondern auch international. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung hat sich da echt ins Zeug gelegt! Wusstet ihr, dass es dort sogar eine Übersicht über Mühlenwanderwege gibt? Die wird jetzt nach und nach erweitert und lädt dazu ein, die Natur und die historischen Mühlen auf ganz neue Weise zu erkunden.

Einheitlichkeit und Vernetzung

Apropos Vernetzung: Bisher nutzen verschiedene Datenbanken unterschiedliche Nummern-Systeme, was die Zuordnung der Mühlen manchmal ganz schön knifflig macht. Die „Milldatabase“ hat das Problem erkannt und jeder Mühle eine eigene ID-Nummer zugewiesen. Das ist praktisch, denn so findet man schnell die gewünschten Infos – sogar über die Grenzen hinaus. Die Datenbank wird kontinuierlich ausgebaut, und es ist geplant, auch holländische und belgische Mühlen zu verlinken. In naher Zukunft soll das System mit weiteren Ländern erweitert werden. So wird das Mühlenwissen weltweit zugänglich!

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Es ist schon beeindruckend, wie viel Arbeit in die Erfassung und Auswertung der Mühlen-Daten gesteckt wird. Die Benutzeroberfläche wird ständig verbessert, und es wird sogar an einer englischen Version gearbeitet. Das wird die internationale Zusammenarbeit weiter fördern! Wer mehr über dieses spannende Projekt erfahren möchte, findet alle Infos auf www.milldatabase.org.