Heute ist der 19.05.2026, und wir blicken auf die beeindruckenden Leistungen des Zolls in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr zurück. Ein wahrlich aufregendes Jahr, in dem sich die Beamten mit einer Vielzahl von Herausforderungen auseinandergesetzt haben – von Markenfälschungen über gefährliches Feuerwerk bis hin zur Bekämpfung von Schwarzarbeit.

Wer hätte gedacht, dass fast 700 kg Feuerwerkskörper sich in den Händen des Zolls wiederfinden würden? Und das ist noch nicht alles: Fälschungen im Wert von stolzen 1,2 Millionen Euro wurden sichergestellt, ebenso wie Drogen und 1,38 Millionen Zigaretten. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen und Fahrzeuge in diesem Zusammenhang kontrolliert wurden – rund 62.700 Personen und 46.400 Fahrzeuge. Die Zahl spricht für sich!

Technologie und Hunde im Einsatz

Die Einsatzmittel des Zolls sind beeindruckend. Röntgentechnik und die treuen Zollhunde – insgesamt neun Spürhunde sind im Einsatz, zwei davon gerade in Ausbildung. Diese tierischen Helfer sind nicht nur süß, sondern auch äußerst effektiv.

Das Hauptzollamt Stralsund, das für die internationale Warenabfertigung und Steuererhebung zuständig ist, spielt eine zentrale Rolle in all diesen Aktivitäten. Es verfügt über vier Zollboote und das beeindruckende Zollschiff „Rügen“ – 67 Meter lang und das größte Schiff der deutschen Zollflotte, erst im März 2025 getauft. Das alles geschieht, während die Beamten mit einem prominenten Fall beschäftigt sind: Der Tanker „Eventin“ mit russischem Öl, dessen Ladung in einem Rechtsstreit steckt.

Die Zahlen sprechen Bände

Im Jahr 2025 hat der Zoll bundesweit seine Schlagkraft deutlich unter Beweis gestellt. Über 12.600 Ermittlungsverfahren im Bereich grenzüberschreitender Betäubungsmittelkriminalität wurden eingeleitet, mit der Sicherstellung von rund 69 Tonnen Betäubungsmittel – das sind Zahlen, die einem schon die Sprache verschlagen können!

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Insgesamt wurden mehr als 250 Millionen illegale Zigaretten und 7.500 verbotene Waffen sichergestellt. Hinter all diesen Zahlen steckt ein enormer Aufwand, der auch bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit nicht haltmacht. Hier wurden über 52.100 Ordnungswidrigkeitenverfahren und rund 98.200 Strafverfahren eingeleitet. Der geschätzte Schaden durch Schwarzarbeit? Rund 675 Millionen Euro.

Diese beeindruckenden Zahlen werden durch die Anerkennung des Bundesfinanzministers Lars Klingbeil untermauert, der die Arbeit der rund 49.000 Zollbeschäftigten würdigt. Ihre Anstrengungen tragen maßgeblich zu den Haushaltseinnahmen des Bundes bei – etwa 157 Milliarden Euro im letzten Jahr. Das Geld setzt sich aus Zöllen, Einfuhrumsatzsteuern und Verbrauchsteuern zusammen, die allesamt für die Gemeinschaft von großer Bedeutung sind.

Ein Blick in die Zukunft

Im Februar 2026 wurde ein Aktionsplan zur Bekämpfung organisierter Kriminalität beschlossen. Ziel ist es, den Zoll und das Bundeskriminalamt zu stärken, um der organisierten Kriminalität effektiver den Kampf anzusagen. Das zeigt, dass die Bemühungen des Zolls nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch in der Realität ankommen und sich weiterentwickeln.

Mit all diesen Anstrengungen und Erfolgen bleibt der Zoll in Mecklenburg-Vorpommern ein entscheidender Partner im Kampf gegen illegale Aktivitäten und für die Sicherheit der Bürger. Es ist eine ständige Herausforderung, die viel Einsatz und Hingabe erfordert. Und die Geschichte geht weiter – die nächste Bilanz wird mit Sicherheit ebenso spannend wie die vergangene!