Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, wird es vor dem majestätischen Schweriner Schloss ein ganz besonderes Event geben. Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Schmidt, lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsstand ein. Von 10:00 bis 16:30 Uhr stehen die Themen Datenschutz, Informationsfreiheit und die Rechte der Bürger im digitalen Zeitalter im Fokus. Ein absolutes Muss für alle, die wissen wollen, wie sie sich in der heutigen, von Technik geprägten Welt besser schützen können.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, ein Bewusstsein für Datenschutz im Alltag zu schaffen – und das Ganze soll ohne Druck und Belastung geschehen. Die Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, beispielsweise zu Überwachungskameras oder zur Datenspeicherung durch Behörden. Ein spannendes Highlight wird die Mitmach-Aktion „Was weiß meine KI eigentlich über mich?“ sein. Wer schon immer mal neugierig war, was die Algorithmen über einen sammeln, sollte diese Gelegenheit nicht verpassen!

Künstliche Intelligenz im Fokus

Die Veranstaltung knüpft an aktuelle Diskussionen über neue Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) an. Diese Technologien versprechen zwar technischen Fortschritt und wirtschaftlichen Nutzen, bringen aber auch Risiken mit sich. Datenschutz und die Wahrung der Menschenwürde stehen auf dem Spiel. Besonders besorgniserregend sind die möglichen Eingriffe in die Privatsphäre und die Gefahren, die KI für die Meinungsfreiheit und das Diskriminierungsverbot mit sich bringen kann. Es ist wichtig, dass der staatliche Einsatz von KI-Technologien den Grundrechten entspricht.

Der Einsatz von KI in sensiblen Bereichen wie Bildung, Justiz oder Strafverfolgung kann Demokratie und Rechtsstaat gefährden. Deshalb ist es unerlässlich, dass wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen – und genau das wird bei der Veranstaltung in Schwerin geschehen. Die neue europäische Digitalgesetzgebung versucht, einen Ausgleich zwischen der Förderung neuer Technologien und den Grundrechten zu schaffen.

Gemeinsam für ein sicheres digitales Leben

Wie Ulrich Kelber, der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, betont, sind verbindliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI notwendig. Er warnt vor den potenziellen Einschränkungen der Grundrechte, die durch den Einsatz von KI entstehen können. Datenschutz und Privatsphäre sind essenziell für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Technologien. Kelber fordert, dass die Datenschutz-Grundverordnung auch bei der Umsetzung der EU-KI-Verordnung berücksichtigt wird.

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Die Sorgen der Bürger sind nicht unbegründet. In einem immer digitaler werdenden Alltag haben viele Menschen Bedenken hinsichtlich ihrer Daten – sei es im Gesundheitswesen oder bei der Nutzung von sozialen Medien. Die geplante E-Patientenakte, die ab 2025 für alle gesetzlich Versicherten gelten soll, wirft Fragen zur informationellen Selbstbestimmung auf. Hier ist es wichtig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und Lösungen entwickeln, die den Datenschutz respektieren.

Die Informationsveranstaltung am 14. Juni könnte also nicht nur ein einfacher Stand sein, sondern ein wichtiger Schritt in Richtung eines sichereren und verantwortungsvolleren Umgangs mit digitalen Technologien. Wenn du also in der Nähe bist, schau vorbei und bring deine Fragen mit! Es lohnt sich, die eigene digitale Sicherheit in die eigene Hand zu nehmen.

Für weitere Informationen rund um den Tag der offenen Tür des Landtags Mecklenburg-Vorpommern kannst du hier nachlesen.