Heute ist der 10.06.2026 und in Mecklenburg-Vorpommern weht ein frischer Wind. Die Landesregierung hat einen klaren Kurs eingeschlagen, und das nicht nur, weil die Ostsee gerade vor der Tür liegt. Der Ostseebericht 2026, der am 9. Juni von Europaministerin Bettina Martin vorgestellt wurde, zeigt, dass sich die Ostseepolitik seit 2024 deutlich gewandelt hat. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten, besonders Polen, hat an Fahrt aufgenommen. Das klingt nach einer spannenden Zeit für die Region!
Der Bericht, der bereits vom Kabinett abgesegnet wurde, wird nun dem Landtag zur Diskussion vorgelegt. Die Bilanz der Kooperation im Ostseeraum seit dem letzten Bericht 2018 ist durchweg positiv. Wer hätte gedacht, dass sich Mecklenburg-Vorpommern so stark mit den anderen Ostseeanrainern vernetzen würde? In den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur hat sich viel getan. Besonders die Regionen Pommern und Westpommern in Polen stehen dabei im Fokus.
Gemeinsam stark in der Ostsee
Die Euroregion Pomerania, die Deutschland und Polen seit dreißig Jahren verbindet, hat sich als zentraler Akteur herauskristallisiert. Gemeinsam werden Studienangebote entwickelt, die den Austausch nicht nur fördern, sondern auch die kulturellen Brücken stärken. Ein richtiges Highlight ist das neue internationale „Baltic Sea“-Stipendium für Künstler aus dem Ostseeraum. Hier wird Kreativität großgeschrieben!
Doch es gibt auch ernsthafte Herausforderungen. Der Zustand der Ostsee bleibt kritisch, trotz der Bemühungen, die Nährstoffeinträge zu reduzieren. Die Räumung alter Munition auf dem Meeresgrund ist eine der wichtigen Aufgaben, die noch vor uns liegen. Diese Fragen sind nicht einfach, aber sie müssen angepackt werden! Die neue Ostseestrategie, die als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beschlossen wurde, zielt darauf ab, bestehende Kontakte zu stärken und neue Partnerschaften auszubauen.
MV-Ostseetage: Ein Fest der Kooperation
In diesem Jahr finden die MV-Ostseetage vom 9. bis 19. Juni statt. Ein wahres Schaulaufen der Möglichkeiten! Die Eröffnung am 10. Juni um 12 Uhr in Greifswald verspricht spannende Einblicke in die Ostseekooperation. Und um 16 Uhr lädt Ministerin Martin zu einem Bürgerdialog im Dom St. Nikolai ein. Das ist die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und mehr über die Ostseekooperation zu erfahren. Ein echtes Mitmach-Event!
Die Zusammenarbeit im Ostseeraum ist nicht nur ein Thema für die Politik. Rund 25% des Außenhandels Mecklenburg-Vorpommerns laufen über die Ostseeanrainer. Das zeigt, wie wichtig diese Verbindungen sind – für Wirtschaft, Kultur und nicht zuletzt für die Sicherheit der Region. Mit der Gründung des Kooperationsrates Demokratischer Ostseeraum und dem Forum Ostsee MV wird die Vernetzung weiter gefördert. 220 Vertreter aus verschiedenen Institutionen setzen sich dafür ein, die Aktivitäten in der Ostseeregion voranzutreiben.
Ein Blick in die Zukunft
Wenn wir über die Zukunft sprechen, dürfen wir den bevorstehenden rotierenden Vorsitz Polens im Ostseerat ab dem 1. Juli 2025 nicht vergessen. Der Fokus wird auf regionaler Sicherheit, dem Schutz kritischer Infrastruktur und dem Umgang mit der russischen Schattenflotte liegen. Diese Themen sind zentral für die Stabilität im Ostseeraum.
Der Ostseerat, gegründet 1992, hat sich seitdem immer weiterentwickelt. In den letzten Jahren hat Deutschland, zuletzt 2022/23, eine wichtige Rolle gespielt. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit weiter entfalten wird, besonders jetzt, wo Russland seine Mitgliedschaft im Ostseerat im März 2022 suspendiert hat und im Mai desselben Jahres ausgetreten ist. Man fragt sich, wie sich die Dynamik im Ostseeraum ändern wird und welche neuen Wege beschritten werden. Die EU-Ostseestrategie, die 2009 ins Leben gerufen wurde, bleibt dabei ein wichtiges Instrument zur Förderung der regionalen Kooperation.
Die Herausforderungen sind groß, doch die Chancen auch. Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass man gemeinsam stark ist – in der Ostsee und darüber hinaus. Und das ist doch ein Grund zur Freude! Wer weiß, was die nächsten Jahre bringen werden?