Gestern war ein ganz besonderer Tag in Berlin! Der Parlamentarische Abend unter dem Motto „Sicherheit durch Innovation“ fand in der Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern statt. Über 100 Vertreter aus Politik, Bundeswehr, Wissenschaft und Wirtschaft tummelten sich in den ehrwürdigen Hallen, um die Potenziale unseres schönen Bundeslandes im Bereich der sicherheitsrelevanten maritimen Technologien zu beleuchten. Ein spannendes Treffen, das nicht nur Raum für Austausch bot, sondern auch für fruchtbare Diskussionen über die Herausforderungen und Chancen in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten.

Wirtschaftsstaatssekretär und maritimer Koordinator Jochen Schulte machte gleich zu Beginn klar, wie wichtig die Sicherheit unserer maritimen Infrastruktur ist. Die geopolitischen Spannungen und die damit verbundenen Bedrohungen, wie etwa Sabotageakte auf Unterseekabel, machen es nötig, innovative Technologien zur Detektion und Überwachung maritimer Infrastrukturen voranzutreiben. Mecklenburg-Vorpommern, mit seinen zahlreichen Häfen, innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, hat hier einiges zu bieten.

Maritime Sicherheit als Schlüsselthema

Ein zentraler Punkt der Diskussion war die schnellere Anwendung sicherheitsrelevanter Innovationen. Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Beschaffung innovativer Technologien dringend notwendig ist. Dabei standen Themen wie maritime Sicherheit, Dual-Use-Technologien, Unterwassertechnologien und autonome Systeme im Vordergrund. Die Einbindung anwendungsnaher Forschung, insbesondere durch die Fraunhofer IGP, wird als essentiell erachtet, um die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

Natürlich wurden auch die Herausforderungen angesprochen, die mit der Sicherung kritischer Infrastrukturen einhergehen. Offshore-Windenergieanlagen, Häfen und Schifffahrtswege – sie alle sind nicht nur für unsere Wirtschaft von Bedeutung, sondern auch für unsere Gesellschaft. Die Weitläufigkeit des maritimen Umfelds erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen zivilen und nicht-zivilen Akteuren. Hier kommt die neue Förderrichtlinie „Stärkung maritimer Sicherheit und Verbesserung des Schutzes maritimer Infrastrukturen“ ins Spiel, die am 25. April 2026 veröffentlicht wurde. Sie zielt darauf ab, die Sicherheit von Seewegen und maritimen Infrastrukturen durch innovative Technologien und strategische Konzepte zu erhöhen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Themenschwerpunkte dieser Förderrichtlinie sind beeindruckend: Von der Unterstützung von Search-and-Rescue-Teams bis hin zu robusten Positionsbestimmungen – all das soll die Resilienz maritimer Akteure erhöhen. Und nicht zu vergessen die Herausforderungen, die autonome Schifffahrt mit sich bringt! Vorwettbewerbliche Verbundprojekte sollen die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Anwendern, Wirtschaft und Wissenschaft fördern. Ein echter Aufbruch in eine neue Ära der maritimen Sicherheit! Die Ergebnisse dieser Projekte dürfen jedoch nur in Deutschland, dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden.

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Der Einreichungsstichtag für Forschungsvorhaben ist der 5. Juni 2026. Wer also Interesse hat, sollte sich schnell mit den Ansprechpartnern Dr. Christian Fenster oder Sabrina van Hall in Verbindung setzen. Schließlich geht es darum, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Mecklenburg-Vorpommern hat viel zu bieten, und die gestrige Veranstaltung war ein wichtiger Schritt, um die Stärken im maritimen Bereich noch besser zu nutzen. Auf dass wir die Herausforderungen meistern und die Chancen ergreifen!