Der Countdown läuft! An den Regionalschulen im mittleren Peene- und Tollensetal stehen die Abschlussprüfungen der Zehntklässler vor der Tür. In Jarmen haben sich 20 Schüler auf ihren großen Tag vorbereitet, während in Loitz 16 Schüler auf die letzte Etappe ihrer Schulzeit zusteuern. Das Besondere: Die Zahl der Absolventen ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. 28 und 23 waren es in den letzten zwei Jahren – das lässt Raum für Spekulationen, warum weniger junge Menschen den Schritt in die Berufswelt wagen.
Umso mehr fiebern die Schüler dem letzten Schultag entgegen, der nicht nur ein Abschied, sondern auch ein fröhliches Fest sein wird! Mottotage mit kreativen Themen wie Mafia-Look und Zeitreise haben bereits für viel Aufregung gesorgt. Die Auftritte der Schüler sind bunt und einfallsreich: Jungs als Boten aus der Super-Mario-Welt, Mädchen als Vampire und Piraten – das klingt nach einem richtigen Spektakel! Am letzten Unterrichtstag haben sie sogar andere Jahrgänge mit ihren „Abgänger-Kritzeleien“ überrascht. Wer sagt, dass Schulabschlüsse langweilig sein müssen?
Ein letzter Schultag voller Spaß
Am letzten Schultag in Loitz gab es eine echte Spaßmodenschau, an der sowohl Lehrer als auch Schüler teilnahmen. Man kann sich das Getümmel und die ausgelassene Stimmung nur vorstellen. Dazu ein Stuhltanz und ein Big-Bobby-Car-Wettfahren – da wird einem beim Zuschauen ganz schwindelig! Für die Lehrkräfte haben die Schüler ein Unterhaltungsprogramm mit Spielen und einem Frühstück vorbereitet, um sich von ihren „Zweitfamilien“ zu verabschieden. Und wie es sich gehört, drückt die Schulleiterin Christina Sack allen Prüflingen die Daumen, damit sie die Herausforderungen der bevorstehenden Prüfungen meistern.
Die gute Nachricht ist: Fast alle Schüler haben bereits einen Ausbildungsplatz gefunden. Viele von ihnen bleiben in Vorpommern, was die Region stärkt. Die Berufsbilder sind vielfältig und reichen von Verwaltung über Bauwesen bis hin zu Kindererziehung und Tierarzthelferin. Mit der allgemeinen Hochschulreife, die an Gymnasien, Gesamtschulen oder Fach- und Berufsoberschulen erworben werden kann, stehen den Jugendlichen auch viele Wege offen. Ob das Abitur oder das Fachabitur – jede Möglichkeit hat ihre eigenen Chancen. Mit einem Abitur in der Tasche sind alle Ausbildungsberufe zugänglich, und das eröffnet wirklich viele Türen!
Ein Blick in die Zukunft
Und während sich die Schüler auf die feierliche Zeugnisübergabe am 3. Juli vorbereiten, bleibt der Blick auf die Zukunft gerichtet. Die bevorstehenden Prüfungen sind eine Herausforderung, aber mit der richtigen Vorbereitung und dem Rückhalt von Lehrern und Freunden wird es klappen. Es ist ein neuer Lebensabschnitt, der sich auftut. Ob Ausbildung oder Studium – die Möglichkeiten sind vielfältig. Es bleibt spannend, wie sich die Absolventen in der Berufswelt schlagen werden.
Und während wir über zukünftige Pläne nachdenken, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Bildung weit über die Schulzeit hinausgeht. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere von diesen jungen Menschen eines Tages die Weichen für die Gesellschaft stellen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass gut ausgebildete Fachkräfte nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa gefragt sind. Die Zukunft könnte also ganz schön aufregend werden!