Am 15. Januar 2001 fiel der Startschuss für eine fruchtbare Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Pommern. Diese „Gemeinsame Erklärung über die interregionale Zusammenarbeit“ hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. Und was gibt es Besseres, als dieses Jubiläum gebührend zu feiern? Europaministerin Bettina Martin und Heiko Miraß, der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, machen sich auf den Weg nach Gdańsk, um gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Kommunen an diesem besonderen Tag teilzuhaben.

Der Empfang durch die polnischen Vertreter, darunter Vizemarschall Leszek Bonna und die stellvertretende Bürgermeisterin Emilia Lodzińska, wird sicherlich ein Highlight sein. Ein Besuch des Europäischen Zentrums für Solidarität steht auf dem Programm, gefolgt von einem Festakt in der Baltischen Philharmonie Gdańsk. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Städte Anklam und Ustka, die seit 30 Jahren partnerschaftlich verbunden sind, sowie der Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Landkreis Chojnice, die seit fast zwei Jahrzehnten zusammenarbeiten, diese Beziehungen mit Leben füllen.

Wirtschaftliche Verflechtungen und Perspektiven

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern sind nicht zu unterschätzen. Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, äußert sich optimistisch über neue wirtschaftliche Anknüpfungspunkte in Gdańsk. Polen ist mittlerweile der wichtigste Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern, mit einem Handelsvolumen, das sich in den letzten 25 Jahren von rund 272 Millionen Euro auf fast 1,6 Milliarden Euro nahezu versechsfacht hat. Das ist schon eine Ansage!

Und das ist noch nicht alles. In der Nähe von Gdańsk wird Polens erstes Atomkraftwerk gebaut, mit Investitionen von über 40 Milliarden Euro. Danzig, Gdynia und Sopot planen zudem die Bildung einer Metropolregion und werfen ihre Fühler in Richtung Offshore-Windparks aus. Die Zukunft sieht also vielversprechend aus! Die Verbindungen zwischen den Hochschulen, wie der Hochschule Stralsund und der Politechnika Gdańsk, sowie der Universität Greifswald mit der Medizinischen Universität Gdańsk, belegen das Engagement für eine enge Zusammenarbeit in Bildung und Forschung.

Kulturelle Verbindungen und soziale Projekte

Die kulturelle Zusammenarbeit wird ebenfalls großgeschrieben. Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald arbeitet zusammen mit polnischen Partnern am kulturellen Erbe Pommerns. Und wie schön ist es, dass das Hansa-Gymnasium Stralsund regelmäßigen Schüleraustausch mit Partnerschulen aus Lębork pflegt? Das schafft nicht nur Freundschaften, sondern auch ein besseres Verständnis für die Nachbarn.

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Europaministerin Martin hebt das Potenzial für Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft, Umweltschutz und Sicherheit hervor. Ein weiteres gemeinsames Projekt sind die „Danziger Gespräche“, eine internationale Sicherheitskonferenz, die wiederaufgenommen werden soll. Barth und Kolberg feiern zudem 25 Jahre Städtepartnerschaft und setzen auf gemeinsame touristische Projekte. Das klingt nach einer Menge spannender Ideen!

Globale Herausforderungen und nachhaltige Stadtentwicklung

In einer Zeit, in der über 50% der Menschheit in Städten lebt – und dieser Anteil bis 2050 auf 70% ansteigen könnte – sind internationale Kooperationen wichtiger denn je. Herausforderungen wie der Klimawandel, bezahlbarer Wohnraum und soziale Gerechtigkeit betreffen uns alle. Deutschland kann durch den Austausch mit anderen Ländern wertvolle Erfahrungen und Innovationen gewinnen, die für die eigene Stadtentwicklung nützlich sind.

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erfasst ständig Trends und innovative Ansätze aus anderen Ländern und engagiert sich in bilateralen Kooperationen, zum Beispiel mit den USA und Südafrika. Auch die Ukraine erhält seit 2016 Unterstützung beim Wiederaufbau zerstörter Städte. Das alles zeigt, wie wichtig ein internationaler Dialog ist, um nachhaltige Stadtentwicklung voranzutreiben.

In diesem Sinne blicken wir voller Vorfreude und Optimismus auf die nächsten 25 Jahre der Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Pommern. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringt!