Heute ist der 20.05.2026 und in Altona gibt es einiges zu berichten. Ein Blick aus dem Fenster zeigt es deutlich: Starkregen hat die Stadt im Griff. Der Quartierspark Neue Mitte Altona, ein Paradebeispiel für die Schwammstadt-Initiative Hamburgs, sammelt das Wasser, das sich bei solch einem Wetter schnell staut. Man könnte sagen, der Park ist wie ein Schwamm, der fleißig die Regentropfen aufsaugt und sie unterirdisch speichert. Das Konzept, das seit 2009 verfolgt wird, könnte nicht zeitgemäßer sein. Schließlich werden wir laut dem Deutschen Wetterdienst in Zukunft öfter mit solchen Wetterkapriolen rechnen müssen. Anders als in Kopenhagen, wo über 300 solcher Projekte bereits realisiert wurden, hat Hamburg erst 30 bis 40 Schwammstadt-Projekte umgesetzt. Der Quartierspark war einer der ersten – und er zeigt, wie wichtig solche Initiativen für die Stadtentwicklung sind.
Die Idee hinter der Schwammstadt ist nicht nur, Regenwasser besser zu managen, sondern auch, die Stadt auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. Hitzeinseln, die sich durch die Versiegelung der Flächen bilden, sind ein weiteres Problem. Fassaden, Dächer und Straßen speichern die Sonnenwärme wie ein großer Kühlschrank – nur dass es nicht kühl bleibt! Das führt dazu, dass die Stadtbewohner:innen unter der Hitze leiden und die Gefahr von Starkregenereignissen steigt. Hier kommt die Initiative zur Anpassung der Regeninfrastruktur ins Spiel – RegenInfraStrukturAnpassung (RISA) ist das Zauberwort. Die Zusammenarbeit zwischen HAMBURG WASSER und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) zielt darauf ab, einen nachhaltigen Umgang mit Regenwasser zu fördern.
Wassergewöhnung für die Kleinsten
In den Hamburger Kitas wird ebenfalls an einem anderen wichtigen Punkt gearbeitet: der Wassergewöhnung für Kinder. Um der steigenden Zahl von Nichtschwimmern unter Grundschulkindern entgegenzuwirken – die laut einer DLRG-Umfrage von 10% auf 20% angestiegen ist – kooperieren Schwimmbadbetreiber mit Kindergärten. So können die Kleinen frühzeitig mit Wasser in Kontakt kommen und ihre Scheu abbauen. Ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit im Wasser zu erhöhen. Denn jedes Kind sollte schwimmen können, oder?
Die Stadt hat nicht nur mit den Herausforderungen des Klimawandels zu kämpfen, sondern sieht sich auch mit anderen Themen konfrontiert. Der Anstieg der Rechtsextremisten um mehr als 10% auf 450 Personen in Hamburg ist alarmierend, während die Zahl der Linksextremisten auf 1.000 gesunken ist. Ein diffuses Bild, das in einer Stadt wie Hamburg, die für ihre Toleranz bekannt ist, nachdenklich stimmt.
Kultur und Genuss in der Hansestadt
Trotz aller Herausforderungen gibt es auch positive Nachrichten. Ab dieser Woche sind fast alle Verkaufsstände für Erdbeeren in Hamburg geöffnet! Die Preise sind zwar um etwa 10% gestiegen, aber das ist wohl der Preis, den man für frische, saftige Erdbeeren zahlt. Wenn man diese süßen Früchte sieht, kann man einfach nicht widerstehen. Und während die Erdbeeren geerntet werden, wird auch die Kultur gepflegt. Im Rahmen des Hamburger Theater Festivals wird eine gekürzte Inszenierung von Shakespeares „Richard III.“ aufgeführt – das ist ein kleiner Lichtblick für alle Theaterliebhaber.
Und apropos Licht: Hamburgs Polizei führt ein neues Lichtsystem in ihren Funkstreifenwagen ein, das das Stadtbild prägen soll. Vielleicht wird das helfen, die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen, während die Bevölkerung mit den Veränderungen umgeht.