Die Autobahn A23 ist eine wichtige Lebensader für den Verkehr zwischen Hamburg und der westlichen Region Schleswig-Holsteins. Als Pendler oder Reisender sollte man jedoch auf bevorstehende Änderungen im Straßenverkehr vorbereitet sein. Besonders im Mai 2026 wird es zwischen Hamburg und Pinneberg zu einer fünf Tage andauernden Sperrung in Fahrtrichtung Norden kommen, die für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen dürfte.
Die Sperrung betrifft den Abschnitt von der Stadtgrenze Hamburg bis zur Ausfahrt Pinneberg-Süd und ist für den Zeitraum von Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr, bis Pfingstmontag, 25. Mai, 5 Uhr, geplant. Die Bauarbeiten dienen der Erneuerung des Flüsterasphalts, der alle zehn Jahre erneuert werden muss. Die letzte Erneuerung fand 2017 statt. Um den Verkehrsfluss während der Arbeiten zu erleichtern, werden Umleitungen über die Bundesstraßen B4 und B431 empfohlen.
Umleitungen und Verkehrshinweise
Ab dem 21. Mai wird auch die Anschlussstelle Hamburg-Eidelstedt in Richtung Norden gesperrt. Autofahrer, die von Eidelstedt aus fahren, sollten über die B4 und die Pinneberger Straße bis zur Anschlussstelle Pinneberg-Mitte ausweichen. Für Urlauber, die zur Nordseeküste möchten, ist die A7 bis Neumünster-Mitte die beste Wahl. Wer Ziele im Kreis Pinneberg ansteuert, kann die A7 in Othmarschen oder Bahrenfeld verlassen und die B431 nutzen.
Die Bauarbeiten beginnen bereits am Montag, 11. Mai, während der Hamburger Pfingstferien, und sollen rund um die Uhr in mehreren Schichten durchgeführt werden, um die Sperrung auf die geplanten fünf Tage zu begrenzen. Auf der A23 kann es jedoch auch außerhalb dieses Zeitraums zu weiteren Baustellen kommen. Beispielsweise sind im Zeitraum vom 27. April bis 28. Mai 2026 mehrere Abschnitte zwischen Hamburg und Heide betroffen, die ebenfalls eine erhebliche Auswirkung auf den Verkehrsfluss haben können.
Tipps für eine stressfreie Fahrt
Um den Herausforderungen der Baustellen trotzen zu können, empfiehlt es sich, vor der Fahrt aktuelle Baustellen und Staus zu prüfen. Der ADAC bietet mit seinen ADAC Maps Echtzeit-Informationen über den Verkehrsfluss und mögliche Störungen an. So kann man beispielsweise für einen späteren Zeitpunkt eine Verkehrsprognose für den gewählten Abfahrtstag und die Abfahrtszeit berechnen.
Außerdem ist es ratsam, bei Baustellen ausreichend Abstand zu halten und die Tempolimits zu beachten. Bei Spurverengungen sollte das Reißverschlussverfahren angewendet werden, und im Falle eines Staus ist es wichtig, eine Rettungsgasse zu bilden. Bei zweispurigen Abschnitten bleibt die linke Spur frei, während die anderen Fahrzeuge nach rechts ausweichen. Das alles trägt dazu bei, den Verkehr flüssig zu halten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Insgesamt ist es entscheidend, gut informiert und vorbereitet zu sein, um die bevorstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A23 so angenehm wie möglich zu gestalten.