Heute ist der 5. Mai 2026 und wir blicken auf ein spannendes Thema, das in Schleswig-Holstein immer mehr an Bedeutung gewinnt: die Mediation. Bei einer kürzlich stattgefundenen Podiumsdiskussion kamen namhafte Experten zusammen, um über Erfolge und Herausforderungen der Mediationspraxis im Land zu diskutieren.

Unter den Teilnehmern waren Dr. Carl-Sebastian Zoellner, Vizepräsident des Landgerichts in Kiel, und Susann Barge-Marxen, eine erfahrene Rechtsanwältin und Mediatorin. Auch Dr. Ralf Bauer, Präsident des Landgerichts Flensburg, sowie Dr. Stephan Geisler, ein weiterer Rechtsanwalt, bereicherten die Diskussion. Ulrike Gienap-Sporré, Vorsitzende Richterin am Landgericht Kiel, und Inga Kayser, Familienrichterin am Amtsgericht Schleswig, brachten ihre Perspektiven als Güterichterinnen ein. Schließlich waren auch Katarina Pluhar, Rechtsanwältin und Mediatorin, unter den Anwesenden.

Rückblick und Ausblick

Ein Rückblick auf die Erfolge des landesweiten Mediationsangebots in Schleswig-Holstein zeigt, dass in den letzten 15 Jahren ein stabiler Normalbetrieb in den Güterichterabteilungen etabliert wurde. Justizministerin Kerstin von der Decken dankte all den Engagierten, die sich für die Mediation stark machen. Doch trotz dieser positiven Entwicklung stehen die Mediatoren vor neuen Herausforderungen. Ein Thema, das intensiv diskutiert wurde, ist die Verknüpfung von Mediation und KI-Lösungen. Das Ziel ist klar: Die Begeisterung für Mediation soll nicht nur erhalten, sondern auch an die nächste Generation weitergegeben werden.

Dr. Dirk Bahrenfuss, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts, hob hervor, dass Mediation ein zentraler Bestandteil der Justizarbeit ist. Sie hat sich als effektives Instrument zur Befriedung bürgerlicher Rechtsstreitigkeiten etabliert. Der bevorstehende achte Mediationstag am 26. September in Schleswig verspricht, mit dem Motto „Mediation – Dialog über Grenzen hinweg“ ein weiteres Highlight zu werden. Die Veranstaltung wird mit vier parallel stattfindenden Foren sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag ein breites Spektrum an Themen abdecken.

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft

Die Bedeutung der Güterichtermediation wurde auch durch den Vortrag von Stefanie Otte, Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle, unterstrichen. Sie stellte die Fortschritte und das Weiterentwicklungspotential in der Güterichtermediation heraus. Es ist ermutigend zu sehen, wie sich die Mediation in den letzten Jahren weiterentwickelt hat und wie die Fachleute daran arbeiten, diese Praxis zu festigen und zu erweitern.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Mediation in Schleswig-Holstein nicht nur ein funktionierendes System ist, sondern auch eine Möglichkeit bietet, Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen. Mit Engagement und neuen Ideen wird der Weg geebnet für eine noch erfolgreichere Zukunft der Mediation im Land.