Heute ist der 4. Juni 2026, und die Fußballwelt in Lübeck steht Kopf. Der VfB Lübeck hat sich von seinem Trainer Guerino Capretti und Co-Trainer Pierre Becken getrennt. Nach zwei Jahren im Amt wurden die Verträge, die eigentlich bis 2027 laufen sollten, in dieser Woche einvernehmlich aufgelöst. Ja, das klingt dramatisch, aber es gibt einen Grund dafür. Beide Trainer hatten den Wunsch geäußert, ihre Ämter niederzulegen, bevor die neuen Sportvorstände ihren Dienst antreten. So geht das im Fußball, manchmal ist das einfach der Lauf der Dinge.

Sportvorstand Hanno Behrens hat sich klar und deutlich zu den Geschehnissen geäußert. Er hat den beiden Trainern für ihre Arbeit gedankt und ihren Wunsch respektiert. Behrens betont, dass der VfB Lübeck in einer wichtigen Phase steckt und ein Trainerteam braucht, das mit vollem Herzen dabei ist. Immerhin hat Capretti, der 2024 von SC Verl, Dynamo Dresden und FC Ingolstadt nach Lübeck kam, in der Regionalliga unter nicht ganz einfachen Bedingungen Platz sieben und elf erreicht. Das ist schon eine Leistung, wenn man bedenkt, dass der Etat begrenzt war und einige Schlüsselspieler den Verein verlassen haben.

Ein Trainerteam mit Geschichte

Capretti selbst hat sich in einer kurzen Stellungnahme nicht zu den Gründen seines Abschieds geäußert, aber er hat sich für die Zeit beim VfB bedankt. Da gibt es ja auch vieles, wofür man dankbar sein kann. Sein Co-Trainer Pierre Becken war ebenfalls seit dem Sommer 2024 dabei und hat bis zu seiner schweren Verletzung im zweiten Jahr aktiv für den VfB gespielt. Die beiden Trainer haben sich wirklich mit dem Verein identifiziert, und das ist auch etwas, was vielen Fans am Herzen liegt.

Die Verantwortlichen des Vereins, insbesondere die neue sportliche Führung, zu der Hanno Behrens und Romain Brégerie gehören, stehen nun vor der Herausforderung, ein neues Trainerteam zusammenzustellen. Details dazu werden erst bekannt gegeben, sobald die Gespräche abgeschlossen sind. Es bleibt also spannend, wer das Zepter übernehmen wird. Vielleicht wird Capretti ja sogar mit seinem ehemaligen Club SC Verl in Verbindung gebracht, der ebenfalls einen neuen Trainer sucht. Wer weiß das schon?

Ein Blick in die Regionalliga

Trainerwechsel in der Regionalliga West sind an der Tagesordnung. Es ist fast wie ein Wettlauf – wer hat die besten Ideen, wer kann die Spieler motivieren und die Mannschaft zum Erfolg führen? Die Platzierungen der Trainer zum Zeitpunkt ihrer Entlassung sind dabei oft entscheidend. Capretti war zwar nicht auf dem letzten Platz, aber in einer Liga, in der jeder Punkt zählt, ist der Druck enorm. Die Gespräche über mögliche Nachfolger sind bereits im Gange, aber der VfB Lübeck hält sich diesbezüglich bedeckt. Das ist auch klug, denn die richtige Wahl will gut überlegt sein.

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Die Fans — und das haben sie auch deutlich gezeigt — sind gespannt, wer das Kommando übernehmen wird. Der Weg ist steinig, aber das Herz des VfB Lübeck schlägt stark und fest. Und das ist letztlich das, was zählt: der Verein, die Gemeinschaft, und die Leidenschaft für den Fußball.