Am Samstag, dem 06. Juni 2026, wird es in Lübeck aufregend! In St. Lorenz, genauer gesagt am Strukbach, versammeln sich Naturfreunde, Nachbarn und Familien, um gemeinsam einen neuen Naturerlebnisraum zu gestalten. Pünktlich um 10:00 Uhr geht’s los, und die Vorfreude ist bereits spürbar! Organisiert von Hanse-Obst e.V., der Brolingplatz-Initiative, NABU, der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz AGU, dem Grünen Kreis Lübeck e.V., dem Museum für Natur und Umwelt und engagierten Anwohnern, wird hier Hand in Hand gearbeitet, um ein Stück Natur für alle zu schaffen.
Die Mitmach-Aktion verspricht eine bunte Palette an Aktivitäten: von der Veränderung von Wildwüchsen über die Anlage von Wegen bis hin zum Bau von Totholzhecken. Klingt nach einer Menge Spaß, oder? Dieses Gelände soll nicht nur ein Erholungsraum sein, sondern auch ein Obst-Biotop und eine Stadt-Klima-Oase im Rahmen der Essbaren Stadt Lübeck. Ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem Naturerlebnis und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.
Ein Ort für alle Generationen
Das Projekt „Essbare Stadt Lübeck“, getragen vom Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, hat das Ziel, Freiräume in Nachbarschaften zu schaffen. Hier wird das Miteinander von Jung und Alt gefördert, und das ganz ohne große Formalitäten. Egal, ob die Kinder die Natur entdecken oder Erwachsene sich mit biologischen Erzeugnissen befassen – hier ist für jeden etwas dabei. Die „Stadtoasen“ vor der eigenen Haustür laden dazu ein, aktiv zu werden und gemeinsam zu lernen.
Und das Beste daran? Die Teilnahme an der Mitmach-Aktion ist kostenfrei! Wer also Lust hat, sich mit robusten Klamotten und Handschuhen auszustatten, ist herzlich eingeladen. Treffpunkt ist die Steintreppe ins Gelände an der Adresse Strukbach 2 – ein guter Ort, um ins Gespräch zu kommen und Ideen auszutauschen.
Ein Netzwerk für nachhaltige Ideen
Im Rahmen des Projekts wird auch der Wissensaustausch über die biologische Erzeugung von Lebensmitteln großgeschrieben. Kinder können spielerisch lernen, wie man aus essbaren Kräutern und Biogemüse Blütensalat zubereitet. Hier wird die Naturpädagogik lebendig, und die Kleinen werden ganz nebenbei zu kleinen Experten für Insekten und Pflanzen. Projekte wie die Umwandlung eines Schulhofs in einen Naturhof durch die Schüler der Schule Falkenfeld zeigen, dass der kreative Umgang mit der Natur in Lübeck schon längst Fuß gefasst hat.
Insgesamt gibt es über 30 Projekte in verschiedenen Stadtteilen, die durch gemeinschaftliches Engagement lebendig werden. Unterstützung wird durch den Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz angeboten, der neue Ideen und Projekte fördert. Wer kreativ ist und einen grünen Daumen hat, findet hier die Möglichkeit, seine Visionen zu verwirklichen. Alles in allem ein großartiger Schritt, um die Stadtnatur bienen-, insekten- und wildtierfreundlich zu gestalten.
Also, packt eure Handschuhe ein und kommt vorbei! Der 06. Juni könnte der Beginn einer schönen Reise in die Welt der Natur und des gemeinschaftlichen Lernens sein. Und vielleicht wird das Kleingarten-Gelände in St. Lorenz bald zu einem Ort, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam die Wunder der Natur entdecken und genießen können. Das wäre doch einfach nur genial!