Es gibt Neuigkeiten aus Lübeck, die die Herzen aller Kultur- und Theaterliebhaber höher schlagen lassen! Wolfgang Maaß, ein echter Visionär, hat über 25 Jahre lang die Kulturlandschaft dieser charmanten Stadt geprägt – als Theatergründer, Regisseur und Kurator. Doch jetzt, zum Ende des Jahrtausends, zieht er sich etwas zurück, um als Solokünstler neue Wege zu gehen. Ab 2026 wird er sich auf seine eigenen Projekte konzentrieren und das mit einer faszinierenden Veranstaltungsreihe, die den klangvollen Titel „Dunkelheit und Leichtigkeit“ trägt. Hier kommen gegensätzliche Stimmungen zusammen und schaffen eine einzigartige künstlerische Erfahrung.

Ein echtes Highlight wird die szenische Lesung, die am 07. Mai 2026 im Zaubertheater stattfinden wird. Und sie ist nicht einfach irgendeine Lesung – es handelt sich um eine freie Adaption des Horrorfilmklassikers „Nosferatu“, der vor über 100 Jahren von Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau in Lübeck gedreht wurde. Wer hätte gedacht, dass die Schatten dieses klassischen Meisterwerks noch so lebendig sind? Maaß wird in seiner Lesung mit einer puristischen Form arbeiten, die auf eine dichte Atmosphäre setzt. Reduzierte technische Mittel von Ton und Licht werden die Inszenierung unterstützen und dem Publikum ein Gefühl von Nähe und Intimität vermitteln.

Verborgene Schätze der Filmgeschichte

Zurück zu „Nosferatu“: Dieser legendäre Film gilt nicht nur als ein wichtiger Vertreter des deutschen Expressionismus, sondern hat auch seine Spuren tief in Lübeck hinterlassen. Viele Szenen wurden in den 1920er Jahren in dieser charmanten Stadt gedreht, und das bleibt nicht unbemerkt. Ab dem 30. April 2023 wird das Nosferatu-Fenster in den Lübecker Salzspeichern dauerhaft installiert – eine Hommage an eine der bekanntesten Szenen der Filmgeschichte. Ursprünglich war die Installation nur zur Feier des 100. Jubiläums von „Nosferatu“ geplant, aber die Resonanz war so überwältigend, dass sie nun dauerhaft bleibt.

Thomas Hailer, der künstlerische Leiter des Nordic Film Festivals Lübeck, hat sich begeistert über die positiven Rückmeldungen zur Installation geäußert. Immerhin zieht die legendäre Nahaufnahme von Nosferatu am Fenster Filmbegeisterte an und bringt sie zu den historischen Salzlagern an der Obertrave. Das Fenster symbolisiert die Verbindung von Angst und Sehnsucht – und das ist genau das, was Murnau mit seinem Film erzeugen wollte. Der Graf Orlok, der von einer jungen Frau besessen ist, beobachtet sie von seinem Fenster aus. Diese Kulisse hat den Film nicht nur geprägt, sondern auch Lübecks Geschichte bereichert.

Kultur und Geschichte hautnah erleben

Die Altstadt von Lübeck hat also nicht nur architektonische Schönheiten zu bieten, sondern auch eine spannende Filmgeschichte, die in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt ist. Besonders die Tourismusinfo am Holstentor bietet Führungen zu den Drehorten des Films an, auch wenn die Resonanz manchmal eher zurückhaltend ausfällt. Dennoch – für alle, die die düstere Schönheit von „Nosferatu“ hautnah erleben möchten, gibt es Möglichkeiten: Vom 16. August 2025 bis 25. Oktober 2025 wird der Innenhof des Füchtingshofs zu bestimmten Zeiten für Besucher zugänglich sein. Hier wurden wichtige Außenaufnahmen gedreht, eine Szene, in der Thomas Hutter von seiner Reise erzählt – der Übergang vom normalen Leben in den Horror.

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Aber Lübeck wäre nicht Lübeck, wenn es nicht auch eine Lichtinstallation am Salzspeicherfenster geben würde, die ab Einbruch der Dunkelheit zu sehen ist. Diese wird an den Film erinnern und die Atmosphäre der Dunkelheit und des Schreckens aufleben lassen. Wolfgang Maaß hat also nicht nur die Absicht, die Kulturlandschaft Lübecks weiter zu bereichern, sondern auch die ehrwürdige Tradition des Filmes „Nosferatu“ am Leben zu halten. Wer sich für die Veranstaltung am 07. Mai 2026 interessiert, sollte sich beeilen: Kartenanfragen und Wartelistenplätze werden über das Zaubertheater koordiniert (Telefon 0451/98 988 740).

Es bleibt spannend, was die Zukunft für Wolfgang Maaß und seine neue Reihe „Dunkelheit und Leichtigkeit“ bereithält. Zukünftige Veranstaltungen werden humoristische Kontraste und Kollaborationen mit anderen Künstlern beinhalten. Man darf also gespannt sein!