Der Handball hat in Deutschland einen ganz besonderen Stellenwert, und die Vorfreude auf das EHF European League Final Four 2026, das am 30. und 31. Mai in der beeindruckenden Barclays Arena in Hamburg stattfindet, ist förmlich spürbar. Die besten vier Teams der Saison stehen bereit, um um den Titel zu kämpfen: Montpellier HB aus Frankreich sowie die deutschen Vertreter THW Kiel, MT Melsungen und SG Flensburg-Handewitt. Ein echtes Spektakel ist garantiert!
Am Samstag, dem 30. Mai, geht es um 12:30 Uhr mit dem ersten Halbfinale los: Montpellier HB trifft auf den THW Kiel. Für die Kieler, die im letzten Jahr im Halbfinale gegen Montpellier die Segel streichen mussten, ist dies eine Chance zur Revanche. Die Wettquoten sprechen für Kiel, doch Montpellier könnte die Überraschung des Tages werden. Um 15:30 Uhr wird dann das zweite Halbfinale zwischen MT Melsungen und der SG Flensburg-Handewitt angepfiffen. Melsungen, Tabellensiebter der HBL, hat nichts zu verlieren und wird alles daran setzen, den ersten Titel in der Vereinsgeschichte zu gewinnen.
Der spannende Zeitplan
Die dramatischen Begegnungen werden am Sonntag, dem 31. Mai, fortgesetzt. Um 15:00 Uhr findet das Spiel um Platz 3 statt – der Verlierer aus dem ersten Halbfinale trifft auf den Verlierer des zweiten Halbfinales. Um 18:00 Uhr dann das große Finale, in dem die Sieger der Halbfinals um den begehrten Titel kämpfen. Bei einem Unentschieden nach 60 Minuten folgt eine Verlängerung von zweimal fünf Minuten, und wenn es dann immer noch keinen Sieger gibt, wird per Siebenmeterwurf entschieden. Spannung pur!
Für die Zuschauer wird es auch in Sachen Übertragung spannend. Die Spiele werden live auf DF1 im Free-TV übertragen, während die Streamingdienste DAZN und Dyn ebenfalls alle Matches im Livestream zeigen. Ein echter Genuss für alle Handballfans, die keinen Moment des Geschehens verpassen wollen!
Favoriten und Außenseiter
Die SG Flensburg-Handewitt ist der Titelverteidiger und geht mit dem Ziel ins Turnier, den Titel zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Die Flensburger haben in der letzten Saison die MT Melsungen mit 35:34 nach Verlängerung besiegt und Montpellier HB mit 32:25. Die Kieler, die schon viermal den Titel gewinnen konnten, träumen von ihrem fünften Triumph. Aber auch Montpellier könnte zur großen Überraschung werden – ein französischer Sieger wäre eine Premiere! Melsungen hingegen gilt als Außenseiter, hat aber schon bewiesen, dass man auch ohne große Erwartungen weit kommen kann.
Parallel zu diesen aufregenden Matches spielt auch die Geschichte des Wettbewerbs eine Rolle. Der EHF-Pokal, 1981 als IHF-Pokal ins Leben gerufen, erlebte in der Vergangenheit eine deutsche Dominanz. Nur selten gab es nicht-deutsche Sieger, zuletzt 2022, als Benfica Lissabon den SC Magdeburg besiegte. Und auch die Flensburger haben mit ihren Erfolgen in den letzten Jahren die Latte hochgelegt. Das Turnier wird nicht nur für die Mannschaften, sondern auch für die Fans ein unvergessliches Erlebnis!
Es bleibt also abzuwarten, wer sich am Ende den Titel sichert und das Ticket für die Champions League ergattert. Eines ist sicher: Hamburg wird am letzten Mai-Wochenende zum Epizentrum des Handballs! Die Vorfreude ist riesig, und die Halle wird brennen!