Heute ist der 28.04.2026 und in Flensburg tut sich etwas Spannendes: Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse der Dannewerkschule haben ein neues Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur ihre Kreativität anregt, sondern auch die Gemeinschaft bereichert. Im Rahmen des Unterrichts „Verbraucherbildung“ haben sie sich das Ziel gesetzt, eine leerstehende Wohnung in einen Treffpunkt für Senioren und Jugendliche umzuwandeln. Ein Ort, an dem Alt und Jung zusammenkommen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu genießen.
Projektleiterin Anni Erdmann und ihre Mitschüler arbeiten eng mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zusammen, die den Raum zur Verfügung stellt. Mit einem Budget von lediglich 200 Euro wird nun die Umgestaltung der Wohnung in Angriff genommen. Die Schülerinnen und Schüler haben bereits einige kreative Ideen entwickelt: Geplant sind gemeinsame Frühstücke und Gesellschaftsspiele, die ein harmonisches Miteinander fördern sollen. Der Treffpunkt soll ab Mai 2026 seine Türen öffnen und damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Vernetzung in der Stadt leisten.
Förderung von Selbstständigkeit und Flexibilität
Das Projekt ist Teil des Konzeptes „Lernhafen“ der Kurt-Tucholsky-Schule, das darauf abzielt, die Selbstständigkeit und Flexibilität der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Diese praktische Erfahrung im sozialen Bereich wird nicht nur das Verantwortungsbewusstsein der jungen Menschen stärken, sondern auch ihre Fähigkeiten im Umgang mit verschiedenen Altersgruppen schärfen.
Zusätzlich wird im Rahmen des bundesweiten Zukunftstags der Dannewerkschule darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, Berufsfelder abseits klassischer Geschlechterbilder aufzuzeigen. Dies könnte den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven eröffnen und sie dazu ermutigen, ihre Talente in verschiedenen Bereichen zu entfalten.
Ein Gewinn für die Gemeinschaft
Die Umgestaltung der Wohnung zu einem Treffpunkt ist nicht nur ein Gewinn für die jungen Menschen, die hier Verantwortung übernehmen, sondern auch für die Senioren der Stadt. In einer Zeit, in der Isolation und Einsamkeit häufige Begleiter im Alter sind, bietet dieses Projekt eine wertvolle Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften zu schließen. Das Miteinander von Jung und Alt könnte somit nicht nur den Zusammenhalt der Gemeinschaft stärken, sondern auch das Verständnis füreinander fördern.
Insgesamt zeigt dieses Projekt, wie wichtig es ist, Räume für Begegnung zu schaffen und die Generationen miteinander zu verbinden. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist ein positives Zeichen für die Zukunft und macht deutlich, dass man auch mit kleinen Budgets große Veränderungen bewirken kann. Wir sind gespannt, wie sich der Treffpunkt entwickeln wird und welche Geschichten hier in Flensburg erzählt werden!