Heute ist der 5.06.2026 und in Flensburg wird die Vorfreude auf eine ganz besondere Longboard-Tour immer spürbarer. Paul William Hiersche, ein junger Mann aus Sachsen-Anhalt, hat sich ein gewaltiges Ziel gesetzt: Er möchte mit seinem Longboard von Flensburg bis zum Bodensee fahren. Das sind schlappe 1170 Kilometer! Der Plan sieht vor, täglich etwa 50 Kilometer zurückzulegen. Das klingt nach einer Menge Spaß, aber auch nach einer Menge Muskelkater – seine Waden hat er jedenfalls ordentlich trainiert.
Am 1. Juni hat er seine Reise gestartet, und das Ziel ist klar: Bis spätestens 28. Juni soll er in Friedrichshafen ankommen, um rechtzeitig einen Zug nach Salzwedel zu erwischen, wo er am 29. Juni wieder in seinem Job im Kino stehen möchte. Ein straffer Zeitplan, aber wer in den Genuss der Freiheit auf dem Longboard kommen will, muss manchmal auch auf die Zeit achten. Nach einem kurzen Aufenthalt in Hamburg geht es für Hiersche weiter durch Niedersachsen, und auf seiner Route liegen Städte wie Hannover, Hildesheim, Göttingen und viele mehr. Seine Ankunft in Friedrichshafen wird nicht nur ein persönliches Abenteuer, sondern auch ein kleines Stück Geschichte für den Longboardsport, der in den letzten Jahren ein wenig in den Hintergrund geraten ist.
Ein Tourenfan auf Abwegen
Hiersches Inspiration stammt von einer Gruppe von YouTubern, die 2014 eine ähnliche Tour von Sylt nach Schloss Neuschwanstein unternommen haben. Das hat ihn fasziniert, und jetzt geht er seinen eigenen Weg – oder besser gesagt, seine eigene Strecke. Während seiner Reise schläft er bei Freunden, in Hostels und Motels. Für den Notfall hat er immer einen Schlafsack im Gepäck. Man weiß ja nie, wo man am Ende des Tages landet, oder? Auf jeden Fall ist die Idee, den Abend mit einem gemütlichen Lagerfeuer und einem Glas Bier ausklingen zu lassen, wohl die beste Motivation, die er sich wünschen kann.
Während er durch die abwechslungsreiche Landschaft rollt, wird er nicht nur die schönen Seiten der Radwege erleben. Hiersche hat bereits über die Herausforderungen berichtet, die ihm auf seiner Strecke begegnen – holprige Radwege und manchmal auch die Notwendigkeit, das Longboard zu tragen. Ja, manchmal muss man auf Landstraßen ausweichen, wenn die Wege nicht mehr befahrbar sind. Aber das hält ihn nicht auf! Er teilt seine Erlebnisse auf sozialen Plattformen und gibt anderen Longboard-Enthusiasten die Möglichkeit, an seinem Abenteuer teilzuhaben. Und wer weiß, vielleicht inspiriert er ja den ein oder anderen, es ihm gleichzutun.
Ein Weg voller Erlebnisse
Die Route ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Reise durch die unterschiedlichsten Kulturen und Landschaften Norddeutschlands. Von den urbanen Zentren bis zu den ruhigen ländlichen Gegenden – jede Stadt hat ihren eigenen Charme. Der Wind in den Haaren, das Rattern der Rollen auf dem Asphalt und die Vorfreude auf das nächste Ziel erzeugen ein Gefühl von Freiheit, das nur beim Tourenfahren zu finden ist. In den nächsten Wochen wird Hiersche sicher viele Geschichten zu erzählen haben – von netten Begegnungen, unerwarteten Hindernissen und vielleicht auch von einem kleinen Abenteuer, das sich beim Übernachten an einem unerwarteten Ort entfaltet.
Bleiben Sie dran, denn wir werden Paul auf seiner Reise begleiten und über seine Erlebnisse berichten. Wer weiß, vielleicht werden wir ihm bald auf einem der vielen Wege begegnen, die er befahren wird. Und vielleicht, nur vielleicht, finden wir ja auch den Mut, selbst einmal das Longboard zu schnappen und uns auf ein Abenteuer einzulassen!