Heute ist der 15. Mai 2026 und die Stadt Wolfsburg kann sich beruhigt zurücklehnen. Gestern, im Rhein-Energie-Stadion in Köln, fand das mit Spannung erwartete DFB-Pokalfinale der Frauen statt. Der FC Bayern München trat gegen den VfL Wolfsburg an. Ein Duell, das nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen ließ, sondern auch viele Geschichten zu erzählen hat.
Um 16:00 Uhr ertönte der Anpfiff und die Aufregung war spürbar. Vorberichte im Free-TV bei ZDF hatten die Zuschauer schon ab 15:40 Uhr auf das Spiel eingestimmt. Claudia Neumann als Kommentatorin – sie hat die Fans bestens informiert, während Sven Voss durch die Sendung führte. Auch Kathrin Lehmann als Expertin war mit von der Partie. Das Publikum wusste, dass Bayern als Favorit ins Rennen ging, nachdem sie die Meisterschaft in dieser Saison mit großem Abstand vor Wolfsburg gewonnen hatten.
Ein dominantes Finale
Das Finale endete mit einem beeindruckenden 4:0 für die Bayern, die damit zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den DFB-Pokal der Frauen gewannen. Die Tore erzielten Georgia Stanway (45. Minute, Strafstoß), Pernille Harder (59.), Tanikawa (77.) und Arianna Caruso (84.). Besonders die zweite Halbzeit war ein Schaulaufen für die Münchnerinnen. Zuvor war das Spiel phasenweise zäh, aber die Spielerinnen von Bayern drückten dem Spiel ihren Stempel auf und dominierten das Geschehen.
Die Wolfsburger hingegen mussten sich eingestehen, dass sie gegen die formstarken Bayern nicht mithalten konnten. Trainer Stephan Lerch hatte die Herausforderung erkannt, doch die Bayern waren einfach zu stark. Alexandra Popp, die Kapitänin von Wolfsburg, verabschiedete sich emotional von ihrer Mannschaft und wechselte nach der Saison zu Borussia Dortmund. Das Stadion applaudierte ihr, als sie als letzte Spielerin die Silbermedaille entgegennahm. Eine bewegende Szene, die zeigt, wie viel ihr die Fans bedeuteten.
Das große Ganze
Bayern sicherte sich mit diesem Sieg das Double – die Meisterschaft und den Pokal. Und während die Bayern-Kapitänin Glodis Perla Viggosdottir den Pokal in die Höhe hob, wurden die Wolfsburger für ihre starke Pokalsaison mit Silbermedaillen geehrt. Ein bisschen Trost, könnte man sagen, nach einem Spiel, das nicht ganz nach ihren Vorstellungen verlief.
Die Übertragung war vielfältig: Neben den Live-Übertragungen im TV, konnten die Zuschauer auch kostenlos auf sportstudio.de und in der ZDF-Mediathek mitfiebern. KiKA war ebenfalls dabei und übertrug live mit Kommentatorin Cleo. Das machte das Erlebnis für viele Zuschauer in ganz Deutschland zugänglich und sorgte für eine große Fangemeinde.
Das Finale war nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Fest für die Frauen im Fußball. Die Eröffnungszeremonie mit tollen Choreografien der Fans setzte dem Ganzen die Krone auf. Bayern bleibt in dieser Saison national ungeschlagen; eine bemerkenswerte Leistung, die jedoch in der Champions League nicht ganz so rosig verlief.