Heute ist der 14.05.2026, ein Tag, der in die Geschichtsbücher des Frauenfußballs eingehen wird. Der FC Bayern München hat im DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg ein spektakuläres 4:0 erzielt und sich damit das Double aus Meisterschaft und Pokal gesichert. Bei strahlendem Wetter und vor 46.064 begeisterten Zuschauern in Köln war die Stimmung einfach großartig!
Das Spiel begann mit einer gewissen Nervosität auf beiden Seiten. Bayern hatte in der ersten Halbzeit ein wenig Schwierigkeiten, die Chancen zu kreieren. Doch als die Schiedsrichterin nach einer VAR-Überprüfung auf Elfmeter entschied, wurde die Atmosphäre auf den Kopf gestellt. Georgia Stanway trat an und verwandelte den Elfmeter in der 45.+2 Minute. Ein echter Stimmungskiller für die Wolfsburger, die als Underdogs ins Finale gegangen waren.
Die zweite Halbzeit: Ein Feuerwerk der Tore
Die zweite Halbzeit war dann ein wahres Feuerwerk! Bayern München dominierte das Geschehen und ließ den VfL Wolfsburg kaum zur Atem kommen. In der 59. Minute erhöhte Pernille Harder mit einem Kopfball auf 2:0. Wolfsburg, trotz solider Abwehr, konnte offensiv keine Akzente setzen. Alexandra Popp, die nach einer Verletzung zurückgekehrt war, fand kaum Abschlusssituationen. Ein harsches Ende für eine Spielerin, die 16 Jahre für Wolfsburg gespielt hat.
Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten: Momoko Tanikawa erzielte in der 77. Minute das nächste Tor, gefolgt von Arianna Caruso, die in der 85. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß den Schlusspunkt setzte. Ein krönender Abschluss für Bayern und ein Moment, der die Fans zum Jubeln brachte!
Ein bedeutender Sieg und eine bittersüße Farewell
Mit diesem triumphalen Sieg sicherten sich die Bayern Frauen ihr drittes Mal den DFB-Pokal – und das ohne Gegentor! Kapitänin Glodis Perla Viggosdottir durfte um 18:13 Uhr die Trophäe in Empfang nehmen. Ein Moment voller Stolz, doch auch ein Hauch von Wehmut lag in der Luft, als die Fans von Alexandra Popp Abschied nahmen. Ihr letztes Spiel für Wolfsburg – ein emotionaler Abschied für alle, die sie während ihrer Karriere begleitet haben.
Wolfsburg konnte trotz ihrer Bemühungen nicht den erhofften Druck ausüben. DFB-Vizepräsidentin Heike Ullrich äußerte sich besorgt über die Abwanderung von Topspielerinnen ins Ausland, da Eintracht Frankfurt bereits vier Abgänge von Leistungsträgerinnen vermeldet hat. Im Gegensatz dazu scheint Bayern gut aufgestellt zu sein und hat voraussichtlich keine Abgänge von Stammspielerinnen zu befürchten. Klara Bühl bleibt ebenfalls dem Verein treu.
Ein Tag, an dem der FC Bayern München erneut Geschichte schrieb. Ein Tag, der für die Spielerinnen, die Fans und die gesamte Frauenfußballgemeinschaft einen besonderen Platz im Herzen einnehmen wird. Und so geht es weiter – mit neuer Kraft und dem unbändigen Willen, das nächste Kapitel zu schreiben.