Wilhelmshaven, ein Ort, an dem das Wochenende nicht nur für entspannte Stunden, sondern auch für unerfreuliche Überraschungen sorgt. Bei strahlendem Wetter und sommerlichen Temperaturen wurde die Polizei am vergangenen Wochenende auf Trab gehalten. Die Beamten hatten alle Hände voll zu tun, denn zahlreiche Verkehrsteilnehmer fielen durch alkoholisiertes Fahren oder fehlende Fahrerlaubnis auf. So mancher Autofahrer schien die Sonne vielleicht etwas zu euphorisch auszulegen.

Der Freitagabend brachte gleich einen echten Klassiker. Gegen 23:35 Uhr wurde ein 33-jähriger Mann in der Ulmenstraße kontrolliert. Er rangierte sein Fahrzeug – mit offener Fahrertür – auf dem Gehweg. Ein kurzer Atemalkoholtest offenbarte, was man eigentlich schon ahnen konnte: 2 Promille! Und das Beste? Er hatte keinen Führerschein. Während der Fahrt ins Krankenhaus kam es dann zu einem weiteren „Highlight“, als er die Beamten beleidigte. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung war die unvermeidliche Folge.

Die dunkle Seite des Wochenendes

Doch das war längst nicht alles. Am Samstagabend wurde ein 34-jähriger Autofahrer an der Börsenstraße aus dem Verkehr gezogen – ebenfalls ohne gültige Fahrerlaubnis. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, und wer weiß, vielleicht saß auch er bei einem kühlen Getränk in der Sonne, ohne an die Konsequenzen zu denken. In der Nacht zu Sonntag kam dann ein 33-jähriger Fahrer an der Edenburgstraße, der mit 1,80 Promille am Steuer erwischt wurde. Eine Blutprobe folgte im Krankenhaus und sein Führerschein wurde ihm abgenommen. Auch hier konnte das Fahren fahrerlaubnispflichtiger Fahrzeuge untersagt werden. Ein weiteres Ermittlungsverfahren war die logische Konsequenz.

Die Schlagzeilen häufen sich und das Phänomen „Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Rauschmittelbeeinflussung“ scheint in der Region kein Einzelfall zu sein. So wurde am 26. Dezember ein 35-jähriger Pkw-Fahrer in der Stettiner Straße kontrolliert. Mit einem Atemalkoholwert von 0,84 Promille und einem positiven Urintest auf Kokain und THC hatte er sich in eine brenzlige Situation manövriert. Der Mann hatte seit etwa 10 Jahren keine Fahrerlaubnis mehr, nachdem er wegen einer Trunkenheitsfahrt auffällig wurde. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein Wochenende voller Aufregungen

Ein weiteres Beispiel ereignete sich am 27. Dezember, als ein 22-jähriger Mann am Steuer eines Pkw auf der Oldenburger Straße schlafend entdeckt wurde. Ein Atemalkoholtest offenbarte einen Wert von 2,44 Promille. Auch er hatte keinen gültigen Führerschein und die Kurzzeitzulassung des Fahrzeugs war längst abgelaufen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und eine Blutprobe entnommen. Ein weiterer Fall, der zeigt, dass die Versuchung, nach ein paar Drinks ins Auto zu steigen, immer wieder groß ist.

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Die Realität ist, dass nicht nur das Trinken am Steuer ein Problem darstellt. Auch das Fahren unter dem Einfluss von Drogen, wie in dem Fall eines 32-jährigen Fahrers, der am 27. Dezember in der Mellumstraße kontrolliert wurde. Hier gab es nicht nur den Verdacht auf Drogenbeeinflussung, sondern auch den Versuch, einen Urintest zu manipulieren – was letztlich zur Blutprobenentnahme führte. Die Polizei bleibt aufmerksam und ergreift Maßnahmen, um solche Vorkommnisse zu ahnden.

Es ist unübersehbar, dass die Polizei in Wilhelmshaven und Umgebung ein wachsames Auge auf die Straßen hat. Mit jedem Wochenende, an dem die Sonne scheint, ist auch die Gefahr von Trunkenheitsfahrten und anderen Verstößen hoch. Die Bürger sind aufgerufen, verantwortungsbewusst zu handeln und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Denn ein schöner Tag sollte nicht in einer unerfreulichen Geschichte enden.