Die Sengwarder Mühle, ein charmantes Relikt aus dem Jahr 1863, steht in Wilhelmshaven stolz da. Vor kurzem gab es hier einige aufregende Neuigkeiten: Die Planken der Mühlengalerie wurden erneuert! Und das wäre ohne die großzügige Unterstützung von NeuConnect, die 4000 Euro aus dem „NeuConnect Community-Fund“ zur Verfügung gestellt haben, nicht möglich gewesen. Das Gesamtprojekt kostete immerhin 15.000 Euro, und der Heimatverein Sengwarden, der 1986 gegründet wurde, ist auf Spenden angewiesen, um dieses historische Bauwerk zu erhalten. Mit einer 40-jährigen Geschichte hat der Verein bereits viele Gelder für Wartung und Instandsetzung eingeworben.
Die Sengwarder Mühle ist ein einstöckiger Galerieholländer mit Steert und für die Öffentlichkeit zugänglich. Zwei freiwillige Müllerinnen kümmern sich liebevoll um die Mühle. Einmal in der Woche, von Mai bis September, findet sogar ein Waffeltag statt, an dem Besucher frisch gebackene Waffeln mit Ostfriesentee genießen können. Das klingt doch nach einer verlockenden Mischung aus Geschichte und Genuss!
Engagement und Herausforderungen
Die Mühle benötigt weiterhin Pflege – so soll bald die Unterkonstruktion der Galerie erneuert werden. Zudem wurde das Reetdach mit Stahlseilen gesichert, doch eine vollständige Eindeckung könnte über 100.000 Euro kosten. Hier kommt das Engagement der Vereinsmitglieder und der Familie Tiemann ins Spiel. Bauingenieur Ali Sarout besuchte die Mühle und lobte die unermüdliche Arbeit, die die Ehrenamtlichen leisten. Veranstaltungen des Heimatvereins sind nicht nur ein kulturelles Highlight, sie sind auch unerlässlich für die Spendenakquise.
Am 15. August wird das 40-jährige Bestehen des Vereins beim „Sommer an der Mühle“ gefeiert – ein Fest, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Mit Musik, gutem Essen und sicherlich auch ein paar Geschichten über die Mühle selbst könnte es ein schöner Tag werden, um das historische Erbe lebendig zu halten.
Ein Blick in die Zukunft
NeuConnect realisiert zurzeit eine Konverterstation für den NeuConnect Interkonnektor, der die Stromnetze Deutschlands und Großbritanniens verbinden soll. Das Projekt soll bis 2028 abgeschlossen sein und könnte, ganz ehrlich gesagt, auch einen positiven Einfluss auf die Region haben. Während die Mühle weiterhin auf die Unterstützung der Gemeinschaft angewiesen ist, wird sie auch ein wichtiger Teil der lokalen Identität bleiben und uns daran erinnern, wie wichtig der Erhalt unserer Geschichte ist.
Sengwarden ist nicht nur ein Ort mit einer Mühle, sondern auch ein lebendiges Stück Geschichte, das uns alle ein wenig näher zusammenbringt. Und das ist schließlich das, was die Region so besonders macht – ein Miteinander, das die Wurzeln unserer Kultur ehrt und gleichzeitig in die Zukunft blickt.