Heute ist der 8.06.2026, und in Wilhelmshaven wird die neue Standortkampagne „Niedersachsen. Das ist groß.“ ins Leben gerufen. Die niedersächsische Landesregierung hat mit viel Elan die Werbetrommel gerührt, um sowohl Investoren als auch Fachkräfte nach Niedersachsen zu locken. Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) und die Vizeregierungschefin Julia Hamburg (Grüne) haben diese Initiative in Berlin vorgestellt. Und was für eine Vorstellung das war! Mit einem klaren Ziel vor Augen – Niedersachsen als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren und die eigenen Bürger zu Botschaftern ihrer Heimat zu machen.
Besonders spannend ist, dass Niedersachsen nun laut und selbstbewusst auftreten möchte, ganz nach dem Motto: „Wir können uns sehen lassen!“ Ein kreatives Highlight der Kampagne ist das erste akustische Soundlogo, das aus dem ikonischen Scorpions-Hit „Wind of Change“ besteht. Wer hätte gedacht, dass ein Pfeifen so viel Bewusstsein schaffen kann? Basketball-Star Dennis Schröder, der seine Wurzeln in Braunschweig hat, wird in einem Imagefilm als Botschafter eingesetzt. In diesem Film zeigt er uns die Schönheit Niedersachsens – vom Strand auf Norderney bis zu den Offshore-Windparks vor Borkum. Und man merkt: Seine Heimatverbundenheit ist echt, das spürt man.
Niedersachsen als Wachstumsland
Die Kampagne ist nicht nur ein Werbegag, sondern basiert auf fundierten Daten. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat ergeben, dass Niedersachsen in 25 Wachstumsmärkten enormes Potenzial besitzt. Im bundesweiten Vergleich der Ausgangsbedingungen für zukünftiges Wachstum belegt Niedersachsen den sensationellen zweiten Platz hinter Bayern. 46 % der Industrieunternehmen planen in den nächsten zwei Jahren Erweiterungsinvestitionen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Bis 2035 könnte die Bruttowertschöpfung um bis zu 60 Milliarden Euro steigen, und es werden bis zu 538.000 neue Arbeitsplätze prognostiziert. Ein zusätzliches Steueraufkommen von elf Milliarden Euro würde die Kassen füllen.
Die Kampagne richtet sich zunächst an die eigene Bevölkerung, um ein Gefühl von Zusammenhalt und Stolz zu fördern. „Wir sind Babyland Nr. 1“ oder „Unendlich Watt. Wir sind Windkraftland Nr. 1“ – solche Slogans sind nicht nur ein Ohrwurm, sie zeigen auch, wie vielseitig Niedersachsen ist. Die kommenden Monate werden spannend, denn im Herbst 2023 folgt eine Wirtschaftskampagne, die gezielt Investoren und Fachkräfte ansprechen soll.
Multimediale Ansprache
Die Umsetzung der Kampagne erfolgt über verschiedene Kanäle – von digitalen Außenwerbungen über Social Media bis hin zu Tageszeitungen und Radio. Eine zentrale Rolle spielt die Website dasistgross.de, die als Plattform für Informationen und Interaktionen dient. Die Unterstützung durch Unternehmen, Kammern und Verbände zeigt, dass es einen breiten Rückhalt für dieses Projekt gibt. Ministerpräsident Olaf Lies hebt in seinen Ansprachen die Stärken Niedersachsens hervor und betont die Notwendigkeit, diese offensiv zu bewerben. Julia Willie Hamburg, die Stellvertretende Ministerpräsidentin, ergänzt, dass Niedersachsen oft unterschätzt wird. Ehrlich gesagt, manchmal fragt man sich, warum das so ist, denn die Vielfalt und die Stärken der Region sind beeindruckend.
Ein Blick in die Zukunft
Die Kampagne läuft zunächst bis Ende 2027 und wird von der Wirtschafts- und Innovationsagentur Niedersachsen.next koordiniert. Und während alle auf das große Ganze blicken, gibt es auch einen konkreten Auftrag zur Entwicklung und Umsetzung dieser integrierten Standortmarketing-Kampagne. Das alles zeigt, wie ernst es Niedersachsen mit seiner Selbstpräsentation ist. Die Menschen in Niedersachsen sollen nicht nur sehen, was ihre Heimat zu bieten hat, sondern auch selbst ein Teil dieser Erfolgsgeschichte werden.
Die Zukunft sieht vielversprechend aus, und der Wind der Veränderung weht kräftig durch die norddeutschen Landschaften. Wer weiß, vielleicht bläst er schon bald neue Impulse in die Herzen und Köpfe der Menschen hier – und darüber hinaus.