In Uelzen, Niedersachsen, wird derzeit auf den Straßen ein besonders wachsames Auge auf die Geschwindigkeit der Autofahrer geworfen. Heute, am 9. Mai 2026, sind Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet angesagt. An einem beliebten Standort, der B4 in Kirchweyhe (PLZ 29525), wurde bereits um 20:07 Uhr ein Blitzer entdeckt. Hier gilt ein Tempolimit von 100 km/h, und die Polizei lässt keinen Raum für Geschwindigkeitsübertretungen. Wer zu schnell unterwegs ist, muss mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg und sogar einem möglichen Fahrverbot rechnen. Das ist ein ernstes Thema – gerade für alle, die denken, sie könnten die Verkehrsregeln mit kleinen Tricks umgehen.
Wichtig zu wissen: Nach § 23 StVO ist es Fahrzeugführern untersagt, elektronische Hilfsmittel zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungs-Maßnahmen zu verwenden. Das bedeutet konkret, dass Blitzerwarner oder Laserstörgeräte nicht im Auto installiert werden dürfen, während die Nutzung von Blitzer-Apps auf Handys nicht strafbar ist, solange man sie nicht während der Fahrt aktiviert. Also, Finger weg vom Armaturenbrett, das kann richtig teuer werden!
Aktion „Speedweek“ in ganz Deutschland
Die aktuellen Kontrollen in Uelzen sind Teil einer größeren Initiative, die von der Polizei unter dem Motto „Speedweek“ durchgeführt wird. Diese Kampagne wurde ins Leben gerufen, um auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Zwischen dem 13. und 19. April 2026 fanden verstärkte Radarkontrollen in vielen Regionen Deutschlands statt, und es ist kein Zufall, dass fast alle Bundesländer mitmachten. Besonders unfallträchtige Strecken, Baustellen, Schulen und Krankenhäuser standen im Fokus.
Es ist schon erstaunlich, wie die Polizei die Kontrollen plant. Oftmals wird der genaue Ort der Blitzereinsätze nicht im Voraus bekannt gegeben – so bleibt der Überraschungseffekt erhalten. In Bayern gab es sogar eine interaktive Karte, um die Bürger zu informieren. Auch in anderen europäischen Ländern wie Tschechien und Kroatien wurde diese Aktionswoche aufgegriffen. Ein besonderes Augenmerk lag auf den Autobahnen, den Bundesstraßen und den innerstädtischen Verkehrswegen. Und das Ganze wird vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert. Eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit für alle Verkehrsteilnehmer!
Blick auf weitere Blitzerstandorte
Die Blitzerei beschränkt sich nicht nur auf Niedersachsen. Ein Blick auf die letzten Blitzermeldungen zeigt, dass auch in anderen Städten Deutschlands die Polizei aktiv ist. So wurde am 8. Mai 2026 ein stationärer Blitzer 100 Meter vor dem Grafenbergtunnel in Schorndorf gemeldet, während ein mobiler Blitzer am 7. Mai 2026 auf der A3 in Sinzing aufgestellt war. Diese Kontrollen werden in der Regel ohne Vorankündigung durchgeführt – eine Taktik, die die Fahrer dazu bringen soll, sich an die Verkehrsregeln zu halten.
In Leipzig, Ludwigsburg und sogar in Chemnitz gab es in den letzten Wochen zahlreiche Blitzermeldungen. Diese Maßnahmen sollen nicht nur zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen beitragen, sondern auch das Bewusstsein für die Verkehrssicherheit schärfen. Schließlich ist es nicht nur eine Frage der Geldstrafe, sondern auch der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Die nächste Kontrollwoche in Deutschland ist bereits für den 3. bis 9. August 2026 angekündigt. Wer weiß, wo die Blitzer dann stehen werden? Es bleibt spannend, auch wenn das Fahren manchmal zur Geduldsprobe werden kann. Also, Augen auf im Straßenverkehr und immer brav die Geschwindigkeit im Blick behalten!