Heute ist der 24.05.2026 und in Niedersachsen wird es mal wieder spannend. Stromausfälle – ein Thema, das uns alle betrifft. Besonders an Tankstellen kann sowas schnell zu großen Problemen führen. Pumpen, die ohne Strom nicht mehr funktionieren? Na toll! Das hat auch die Verwaltung im Landkreis Nienburg erkannt und sich mit der Tankstellenfirma Christian Lühmann GmbH zusammengetan. Ziel: auf mögliche Stromausfälle vorbereitet zu sein.

Auf dem Gelände der Tankstelle in Hoya steht jetzt ein Notstromaggregat bereit. Im Ernstfall kann es die Pumpen mit Strom versorgen – ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Dieselversorgung aufrechtzuerhalten. Denn, wenn’s hart auf hart kommt, brauchen nicht nur Autofahrer Treibstoff. Auch wichtige Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind auf eine verlässliche Kraftstoffversorgung angewiesen. Und wer möchte schon, dass die Feuerwehr im Notfall nicht ausrücken kann, nur weil der Strom ausgefallen ist?

Krisenmanagement in Nienburg

Der Landkreis hat dafür 10.000 Euro in die technische Vorbereitung der Tankstelle investiert. Man muss ja schließlich vorausschauend denken! Bereits 2021 hat Lutz Hoffmann, der erste Kreisrat, die Risiken eines längeren Stromausfalls untersucht. Er stellte fest, dass die Dieselversorgung kritisch ist. Das bedeutet konkret: Ohne Treibstoff könnten wichtige Einsatzkräfte nur eingeschränkt arbeiten. Die Planung für den Krisenfall umfasst auch die Sicherstellung von Nachschub an Diesel über den Erdölbevorratungsverband. Klug, oder?

Die Initiative in Hoya ist Teil eines größeren Ansatzes zum Schutz kritischer Infrastruktur. Trinkwasserversorgung, Müllentsorgung und öffentlicher Nahverkehr – all das spielt eine Rolle, wenn wir über die Sicherheit unserer Gemeinschaft sprechen. Auch Feuerwehrleute in Hoya unterstützen die Vorsorgemaßnahmen und betonen die Notwendigkeit einer zuverlässigen Kraftstoffversorgung im Katastrophenfall. “Wir müssen vorbereitet sein”, sagen sie, und das kann man nur unterschreiben.

Verantwortung der Unternehmen

Tankstellenbetreiber Lorenz Kiene hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und fordert die Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen – auch ohne gesetzliche Vorgaben. Das ist ein Aufruf, der nicht ungehört bleiben sollte. Wir leben schließlich in einer Zeit, in der Eigenverantwortung nicht nur wichtig, sondern überlebensnotwendig ist. Der Landkreis Nienburg zeigt mit der Erweiterung seiner Katastrophenschutzlager und den Planungen für den Bau einer neuen Feuerwehrleitzentrale für 50 Millionen Euro, dass man die Dinge ernst nimmt.

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Ein Krankenhaus aus den 70er-Jahren wird reaktiviert, um mehr als 800 Menschen Unterschlupf zu bieten. In Krisenzeiten ist das eine willkommene Maßnahme. Schließlich gibt es nichts Wichtigeres als die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitbürger. Die Diskussionen um kritische Infrastruktur sind intensiver denn je, und während wir uns auf neue Verordnungen vom Bundesministerium freuen, bleibt die Frage: Sind wir wirklich gut genug aufgestellt?

Die Herausforderungen sind groß, und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist wichtiger denn je. Ob in Hoya oder anderswo in Niedersachsen – es liegt an uns, die Weichen für eine sichere Zukunft zu stellen. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Es ist Zeit zu handeln.