In der ländlichen Idylle rund um Peine hat sich ein junger Landwirt mit einer bemerkenswerten Geschichte einen Namen gemacht. Alexander Hübke, erst 28 Jahre alt, wurde nicht nur als Jahrgangsbester 2025 ausgezeichnet, sondern gleich mit der Traumnote 1,0! Wie er das geschafft hat? Mit viel Engagement, Leidenschaft und einem Tattoo, das seine Liebe zur Landwirtschaft symbolisiert. Ein Kuh-Motiv auf seinem Unterarm – das ist kein Zufall. Es ist ein Statement, dass Landwirtschaft mehr Wertschätzung in der Gesellschaft benötigt.

Hübke arbeitet in einem Milchvieh- und Ackerbaubetrieb und sieht die Dinge klar. „Die Grüne Woche in Berlin zeigt die Landwirtschaft von ihrer Hochglanz-Seite“, sagt er. „Doch die Realität ist eine ganz andere.“ Hier wird gearbeitet, geschwitzt, und oft auch um jeden Cent gerungen. Der Blick auf die Zahlen ist dabei nicht zu unterschätzen. Landwirte wie Hübke bewirtschaften Flächen, versorgen Tiere und sorgen letztendlich dafür, dass wir auch morgen etwas zu essen auf dem Tisch haben.

Ein Weg voller Umwege

Bevor er seine Ausbildung zum Landwirt absolvierte, durchlief Hübke bereits verschiedene Stationen – darunter eine Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer und ein Studium der Agrarwissenschaften. Man könnte sagen, er hat sich einen bunten Strauß an Erfahrungen zusammengestellt. Die dreijährige Ausbildung zum Landwirt erfolgt dual, also in Betrieb und Berufsschule, und vermittelt alles, was man für die Arbeit auf dem Feld und im Stall wissen muss. Von der Pflege von Nutzpflanzen und Tieren bis hin zur Bedienung von modernen Landwirtschaftsmaschinen.

Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig, oft auch am Wochenende oder an Feiertagen. Das gehört einfach dazu – das Leben eines Landwirtes ist kein Zuckerschlecken. Man muss bereit sein, sich schmutzig zu machen, und oft auch die Ärmel hochzukrempeln. Hübkes Wunsch ist es, eines Tages seinen eigenen Betrieb zu führen. „Das ist mein Traum“, sagt er mit einem Funkeln in den Augen. Und warum nicht? Die Zukunft der Landwirtschaft braucht engagierte Köpfe wie ihn.

Die Auszeichnungen der Region

In der Region gibt es viel zu berichten. Der Hof Obermayer hat kürzlich den Bundeswettbewerb für Ökologischen Landbau gewonnen, während Sylke Herse mit ihrem Blaubeeren-Anbau im Landkreis Nienburg den Ceres-Award erhielt. Auch der Hof der Familie Suer wurde als bester Milchbetrieb Niedersachsens ausgezeichnet. Das sind alles Geschichten, die zeigen, wie vielfältig und wertvoll die Landwirtschaft hier ist.

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Eine kürzlich aufsehenerregende Nachricht kam aus Axstedt: Eine Familie hat 300 Tiere gekauft, nachdem 1.100 Hennen gekeult wurden. Solche Herausforderungen zeigen die dunklen Seiten der Landwirtschaft, die oft im Schatten stehen, während die glänzenden Seiten auf Messen wie der Grünen Woche in Berlin präsentiert werden. Dort sind 90 Aussteller aus Niedersachsen vertreten, die sich um die Gunst der Besucher bemühen.

Wertschätzung der Landwirtschaft

Die Wertschätzung für die Landwirtschaft könnte größer sein. Hübke spricht es offen an. Der Einsatz, die Arbeit und das Herzblut, das in jedem einzelnen Produkt steckt, verdienen mehr Anerkennung. Die Ausbildung zum Landwirt ist nicht nur ein Job – sie ist eine Lebensweise. Von der Buchhaltung bis zur Schädlingskontrolle, vom Anbau bis zur Ernte ist jeder Tag anders. Und das ist es, was viele Landwirte antreibt: Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

In einer Welt, in der Lebensmittel oft als selbstverständlich angesehen werden, braucht es Menschen wie Alexander Hübke, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Wissen einen Unterschied machen. Die Landwirtschaft ist vielfältig – ob Pflanzenproduktion, Tierhaltung oder die Bedienung von hochmodernen Maschinen. Und Hübke? Der hat seine Zukunft fest im Blick, mit einem Kuh-Tattoo, das ihn stets daran erinnert, woher er kommt und wohin er will.