Heute ist der 22.05.2026 und in Lüneburg wird Großes geplant! Die Hansestadt hat sich auf den Weg gemacht, zur „nachhaltigen Sportstadt Lüneburg“ bis zum Jahr 2040 zu werden. Am 21. Mai hat der Rat dieser Vision einstimmig zugestimmt. Ein echter Grund zur Freude für alle Sportbegeisterten! Die Sportentwicklungsplanung, die hier erstmals beschlossen wurde, ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit mit dem Lüneburger Sportbeirat und dem Kreissportbund. Es geht nicht nur um Sport – es geht um Gesundheit, Gemeinschaft und das Wohlbefinden aller Lüneburger.
Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch bringt es auf den Punkt: Sport ist mehr als nur Bewegung. Die Stadt will dafür sorgen, dass jeder Zugang zu einem breiten Spektrum an inklusiven Sportangeboten hat. Freie Sportanlagen im öffentlichen Raum, gut ausgebildete Übungsleitende in den Vereinen und die Förderung des Kinder- und Jugendsports sind nur einige der vielen Ziele, die in dieser Planung stecken. Die Vereine sollen zudem in die Ganztagsbetreuung an Schulen integriert werden. Das klingt nach einem echten Gewinn für unsere Jugend!
Ein Sportpark für die Zukunft
Ein Highlight dieser Sportentwicklungsplanung ist der geplante Sportpark am Bilmer Berg. Bis etwa 2030/2031 soll er fertiggestellt werden und gilt als das größte Sportinfrastrukturprojekt der kommenden Jahre. Rund 2,8 Millionen Euro werden aus dem „Pakt für Kommunalinvestitionen / KIP 3“ in die Sportinfrastruktur fließen. Damit wird nicht nur die Sanierung von Rasenspielfeldern der Lüneburger SV und der Rundlaufbahn beim MTV Treubund Lüneburg unterstützt, sondern auch die Anschubfinanzierung für den neuen Sportpark gesichert. Hier wird also kräftig in die Zukunft investiert!
Die Erarbeitung der Sportentwicklungsplanung begann bereits 2019, und die letzten zwei Jahre waren geprägt von intensiven Diskussionen und Analysen. Ende 2022 wurde eine Sportstättenbedarfsanalyse abgeschlossen und seit 2025 hat die Steuerungsgruppe mehrere Handlungsfelder entwickelt. Der Sportbeirat war begeistert und hat dem Konzept bei seiner Jahreshauptversammlung zugestimmt. Eine transparente Matrix zur Priorisierung von Projekten soll dabei helfen, dass die Mittel dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Ein integriertes Konzept für die Stadt
Doch das ist nicht alles! Lüneburg hat auch ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) verabschiedet, das 100 konkrete Vorhaben in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Wirtschaft, Kultur und Bildung anpackt. Dies alles wird die strategische Ausrichtung der Stadt für die kommenden 15 Jahre prägen. Hierbei spielen Herausforderungen wie Klimawandel und demografischer Wandel eine zentrale Rolle. Auch dabei hat Claudia Kalisch die Bedeutung nachhaltiger Lösungen hervorgehoben.
Der Rat hat beauftragt, das digitale ISEK fortzuschreiben, um alle zukünftigen Siedlungsentwicklungen transparent darzustellen. Ein Flächennutzungsplan wird aufgestellt, der das Flächensparen im Auge behält – also das richtige Maß für Dichte und Höhe bei Neubaugebieten. Hier entsteht ein grüner Ring, der die Stadt nachhaltig prägt.
Mit diesen umfassenden Plänen geht Lüneburg einen mutigen Schritt in die Zukunft. Die Stadt ist auf dem besten Weg, nicht nur ein Sportparadies zu werden, sondern auch eine lebenswerte Heimat, die den Herausforderungen der Zeit begegnet. Und wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Vision entfaltet!