Heute, am 22. Mai 2026, gibt es endlich gute Nachrichten aus Lüneburg! Die Vergabekammer Niedersachsen hat entschieden: Die Stadt Wunstorf kann das renommierte hannoversche Büro Kerck und Partner mit der Planung der Innenstadtsanierung beauftragen. Die Rüge des Berliner Büros Planorama wurde zurückgewiesen, und das ist ein echter Grund zur Freude für alle, die auf eine Neugestaltung der City hoffen.

Die Entscheidung kam schneller als erwartet. Ursprünglich hatte Planorama um eine Fristverlängerung bis zum 9. Juni gebeten, aber die Vergabekammer ließ sich nicht lange bitten und fällte ihr Urteil in Windeseile. Das ist auch wichtig, denn der Zuschlag für das Planungsbüro kann erst nach Ablauf der Beschwerdefrist erteilt werden. Planorama, die den ersten Teil des Wettbewerbs zur Umgestaltung gewonnen hatte, hat nun zwei Wochen Zeit, um gegen die Entscheidung Beschwerde einzulegen. Ein Nachprüfungsverfahren hätte dann vor dem Oberlandesgericht Celle seine Fortsetzung finden können. Das Projekt ist jedoch trotz dieser positiven Wendung noch nicht in trockenen Tüchern. Es liegt weiterhin auf Eis, bis alle formalen Hürden überwunden sind.

Ein langer Weg zur Neugestaltung

Aber wie kam es eigentlich zu diesem Punkt? Der Weg zur Neugestaltung der Wunstorfer Innenstadt ist lang und steinig. Bereits im Juli 2021 wurde der Einleitungsbeschluss für das Innenstadtkonzept (ISEK) gefasst. Im Dezember desselben Jahres folgte eine umfassende Bestandsaufnahme aller relevanten Gebäude und Freiräume im Untersuchungsgebiet. Man könnte sagen, die Stadt hat sich ordentlich auf den Weg gemacht, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubeziehen. Im Januar 2022 gab es eine Onlinebeteiligung, bei der über 1.500 Menschen ihre Ideen und Wünsche äußern konnten – eine beeindruckende Resonanz!

Im Laufe der Monate fanden zahlreiche Fachgespräche und Beteiligungsveranstaltungen statt, bei denen Vertreter aus Verwaltung, Politik und Gesellschaft gemeinsam an einem Strang zogen. Im Juli 2022 schließlich wurde das Innenstadtkonzept offiziell beschlossen und das Projekt zur Städtebauförderung angemeldet. Wunstorf ist nun Teil des Programms „Lebendige Zentren – Erhaltung und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“, was nicht nur die Aufwertung des öffentlichen Raums, sondern auch die Instandhaltung historischer Gebäude umfasst.

Städtebauförderung als Schlüssel zur Entwicklung

Diese Förderung spielt eine zentrale Rolle für die nachhaltige Stadtentwicklung in Deutschland. Seit über 50 Jahren unterstützt die Städtebauförderung des Bundes Städte dabei, ihre Innenstädte und Ortszentren zu stärken und soziale Quartiere aufzuwerten. 2024 stehen dafür alleine 790 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei werden nicht nur investive Maßnahmen gefördert, sondern auch nicht-investive, wie etwa das Citymanagement, das für eine lebendige und einladende Atmosphäre sorgt.

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Für Wunstorf könnte dies der Schlüssel zu einem neuen, lebendigen Stadtbild sein. Die Stadt hat sich klar dazu verpflichtet, die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern und nachhaltige Lösungen zu finden. So wird Klimaschutz in allen Förderprogrammen zum entscheidenden Kriterium. Wenn alles gut läuft, könnte die Wunstorfer Innenstadt in den kommenden Jahren zu einem echten Vorzeigemodell werden – ein Ort, an dem man gerne verweilt und das Leben genießt!

Es bleibt also spannend, wie es mit dem Innenstadtsanierungsprojekt weitergeht. Die Entscheidung der Vergabekammer ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob dieser Weg auch tatsächlich in eine neue, blühende Wunstorfer Innenstadt führt.