Die Volleyball-Spielgemeinschaft Gellersen (SVG) Lüneburg hat in dieser Saison wirklich Geschichte geschrieben – und das nicht nur im übertragenen Sinne! Mit der erfolgreichsten Saison ihrer Vereinsgeschichte im Rücken, war das Team ganz nah dran am Meistertitel. Das Endspiel in der Bundesliga gegen die Berlin Recycling Volleys endete zwar mit einem 3:1 für die Berliner, aber hey, das Team hat sich tapfer geschlagen! Die Sätze (25:19, 25:22, 22:25, 25:12) spiegeln einen spannenden Wettkampf wider, bei dem die SVG Lüneburg trotzdem auf die eigene Leistung stolz sein kann.
Die Berlin Recycling Volleys haben mit diesem Sieg ihren 16. Meistertitel geholt – und das ist der zehnte Titel in Folge! Beeindruckend, oder? Doch die SVG Lüneburg hat nicht nur verloren, sondern auch einen ganz großen Schritt nach vorne gemacht. Sie traten in dieser Saison gleich in vier Finals an und konnten ihren ersten Titel in der Clubhistorie im Pokalfinale gegen den VfB Friedrichshafen gewinnen. Cheftrainer Stefan Hübner ist mächtig stolz auf die Saison und die unglaubliche Zahl von 54 absolvierten Spielen, die die Jungs hinter sich gebracht haben. Mit einem Vertrag bis 2030 hat Hübner jetzt die Möglichkeit, die Mannschaft weiterzuentwickeln.
Ein starkes Team für die neue Saison
Die neue Saison steht bereits vor der Tür und beginnt am 25. Oktober. Die Mannschaft hat sich schon zusammengefunden, und das Team kann sich freuen, dass es gleich vier Leistungsträger halten konnte: Santeri Välimaa, Axel Enlund, Daniel Gruvaeus und Shane Holdeway bleiben Lüneburg erhalten. Das ist eine solide Basis, auf die die SVG setzen kann. Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein, denn Sho Takahashi, der als wertvollster Spieler der Bundesligasaison ausgezeichnet wurde, sucht sich neue Herausforderungen und wird die Mannschaft verlassen.
Der Etat des Vereins hat sich auf geschätzte 2,4 Millionen Euro erhöht, was die Türen für neue Verpflichtungen öffnet. Das ist eine gute Nachricht, denn die SVG Lüneburg wird in der kommenden Saison sicher noch mehr angreifen wollen. Allerdings bleibt der größte Rivale, die Berlin Recycling Volleys, auch nicht untätig. Sie müssen zwar ihren Diagonalangreifer Jake Hanes ziehen lassen, der ins Ausland wechselt, aber die Konkurrenz schläft nicht.
Ein Blick auf die Volleyball-Bundesliga
Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat kürzlich die erste Runde des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahrens für die Saison 2023/24 abgeschlossen. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Preissteigerungen verzeichnet die Liga steigende Umsatzerlöse. VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler hebt hervor, dass die Sponsorenerlöse und Ticketeinnahmen für die Saison 2022/23 positiv gestiegen sind – das klingt doch vielversprechend! Die meisten Bundesligisten rechnen für die kommende Saison mit weiteren Erlösen, was das Gesamtbild aufhellt.
Einige Clubs stehen allerdings unter Druck. Zehn von 22 Erstligisten haben eine Lizenzerteilung ohne Auflagen erhalten, sofern sie die wirtschaftlichen Eckpunkte bis zum 15. Mai erfüllen. Aber es gibt auch solche, die moderate oder mittlere Auflagen bekommen haben. Besonders die vier Aufsteiger in die 1. Bundesliga Männer – Bitterfeld-Wolfen, Dachau, Freiburg und Karlsruhe – werden im Lizenzierungsverfahren tatkräftig unterstützt. Es bleibt also spannend, wie sich die Liga entwickeln wird, und die SVG Lüneburg wird sicherlich ein Teil dieses aufregenden Kapitels sein.