Am Freitagabend wurde es für den FC Sülbeck/Immensen bitter ernst: Nach einer deutlichen 0:4-Heimniederlage gegen Göttingen 05 ist der Abstieg in die Kreisliga besiegelt. Acht Spieltage vor Saisonende stehen die Sülbecker nun als Vorletzter der Fußball-Landesliga fest. Die Fans, die auf ein Wunder gehofft hatten, wurden nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Art und Weise des Spiels enttäuscht.
Bereits in der 3. Minute hatte Sülbeck durch Maximilian Meyer die Chance zur frühen Führung, doch die Möglichkeit blieb ungenutzt. Göttingen hingegen ging in der 9. Minute durch einen Handelfmeter von Jannis Wenzel in Führung, ein umstrittener Entscheid des Schiedsrichters, der für hitzige Diskussionen sorgte. Sülbecks einzige nennenswerte Chance in der ersten Halbzeit wurde in der 15. Minute von Göttingens Torwart Fabian Sündram pariert.
Ein unerfreuliches Ende
Das Spiel nahm für die Sülbecker eine katastrophale Wendung. Laurin Böll erhöhte in der 41. Minute per Kopf auf 0:2 nach einer Flanke von Jonah Wenzel, und Elias Stock ließ die Sülbecker Abwehr in der 46. Minute erneut schlecht aussehen, als er auf 0:3 erhöhte. Schließlich machte Linus Schulte-Wissermann in der 68. Minute den Schlusspunkt mit dem 0:4. In der Schlussminute sah Ali Ismail von Sülbeck wegen Beleidigung die Rote Karte und verstärkte damit das Gefühl der Erniedrigung.
Trainer Markus Schnepel äußerte sich nach dem Spiel kritisch zur Schiedsrichterentscheidung und bezeichnete die Niederlage als verdient. Auf der anderen Seite war Göttingens Trainer Jelle Bringwerth mit der Leistung seines Teams äußerst zufrieden. Die Göttinger dürfen nun auf das nächste Match gegen Vahdet Braunschweig hoffen, während Sülbeck sich gegen BSC Acosta beweisen muss, allerdings ohne den gesperrten Ali Ismail.
Ein Blick in die Zukunft
Die kommenden Spiele sind entscheidend für die verbleibenden Teams in der Liga. Göttingen 05, aktuell auf dem fünften Platz, wird sich bemühen, den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten, während FC Sülbeck/Immensen sich in den restlichen Spielen rehabilitieren und die Saison mit Anstand beenden möchte, trotz der ernüchternden Realität des Abstiegs.
Die Saison neigt sich dem Ende zu, und während die einen jubeln, müssen die anderen lernen, mit Rückschlägen umzugehen. In diesem Sinne bleibt zu hoffen, dass der FC Sülbeck/Immensen die richtigen Lehren aus dieser Saison zieht und in der kommenden Spielzeit zurückkommt, stärker und motivierter als je zuvor.