Heute ist der 17.05.2026 und in Delmenhorst stehen die Alarmglocken bei vielen Unternehmen auf Rot. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) warnt eindringlich vor den Risiken, die die KI-gestützte Google-Suche mit sich bringt. Besonders im Fokus steht die Löwen-Apotheke, deren Inhaber, Knut Hartmann, mit einer äußerst unangenehmen Situation konfrontiert wurde. Durch die Google-Suche erhielt er falsche Informationen über eine mögliche Schließung seines Geschäfts. Dabei bezog sich Google auf „seriöse Quellen“, die jedoch nicht über seine Apotheke berichteten. Ein klassischer Fall von „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“ – nur dass in diesem Fall kein Feuer brannte. Hartmann musste selbst aktiv werden, um die Falschinformationen aus der Welt zu schaffen.
Die Beraterin Natalie Schwarz von der IHK warnt vor einer hohen Fehlerquote bei den KI-basierten Suchergebnissen. „Suchergebnisse von Google sind Wahrscheinlichkeitsergebnisse“, so Schwarz. Das bedeutet, dass die Nutzer immer eine gewisse Skepsis walten lassen sollten. Was die IHK außerdem empfiehlt, ist die regelmäßige Überprüfung der Inhalte auf den eigenen Webseiten. Falschinformationen haben nicht nur für die Löwen-Apotheke fatale Folgen, sondern können auch anderen Unternehmen schaden. Und das, obwohl Google selbst betont, dass ihre Systeme darauf ausgelegt sind, richtlinienwidrige Inhalte zu verhindern. Na ja, in seltenen Fällen kann’s dann doch schiefgehen.
Die Schattenseite der Google-KI
In den USA hat Google kürzlich das KI-gestützte Programm „AI Overviews“ gestartet, das den Nutzern detaillierte Antworten auf ihre Suchanfragen liefern soll – anstelle von langen Listen mit Weblinks. Soweit so gut, könnte man denken. Allerdings berichten Nutzer von peinlichen und verstörenden Fehlern, die alles andere als hilfreich sind. So wurde beispielsweise empfohlen, Käse auf Pizza mit nicht giftigem Klebstoff zu befestigen oder es wurde fälschlicherweise behauptet, dass Hunde in der NBA und NFL gespielt hätten. Ich meine, wie absurd ist das bitte? Die KI scheint oft nicht zwischen ernsthaften Informationen und satirischen Inhalten unterscheiden zu können, was die Verwirrung nur noch verstärkt.
Eine Google-Sprecherin hat die Fehler als „vereinzelte Beispiele“ abgetan und gemeint, sie seien auf ungewöhnliche Nachfragen zurückzuführen. Irgendwie klingt das nach einem schwachen Argument, oder? Besonders für Website-Betreiber und Medien gibt es Bedenken, dass Google durch die KI-Zusammenfassungen weniger Traffic auf ihre Seiten leitet. Google selbst behauptet jedoch, dass es zu den Quellen in den Übersichten sogar mehr Datenverkehr gebe. Hmm, mal sehen, wie sich das entwickelt…
Die IHK als Anlaufstelle
Um den Unternehmen in Delmenhorst unter die Arme zu greifen, bietet die IHK Orientierungsveranstaltungen an, in denen über KI und Digitalisierung informiert wird. Das ist wirklich wichtig, denn in Zeiten, in denen Falschinformationen in der digitalen Welt wie Pilze aus dem Boden schießen, ist es umso entscheidender, die eigene Online-Präsenz im Griff zu haben.
Die Situation rund um die Löwen-Apotheke ist ein eindringliches Beispiel dafür, wie schnell Fehlinformationen verbreitet werden können. Es bleibt also spannend, wie sich Google und andere Plattformen in Zukunft weiterentwickeln werden, um solche Vorfälle zu vermeiden. Bis dahin – bleibt wachsam und informiert euch!