In Hasbergen tut sich was! Die FDP Delmenhorst hat einen Antrag im Stadtrat eingebracht, um die Ansiedlung einer Tante-Enso-Filiale zu prüfen. Thomas Kuhnke, der Fraktionsvorsitzende, bringt es auf den Punkt: Es braucht einfach eine bessere Nahversorgung in diesem Stadtteil. Das ist nicht nur gut für die Anwohner, sondern auch für die vielen älteren Bürger und Familien, die auf eine unkomplizierte Einkaufsmöglichkeit angewiesen sind. Und das Beste? Neben Hasbergen wird auch die Delmenhorster Innenstadt als möglicher Standort ins Auge gefasst. Das klingt doch nach einer grandiosen Idee!

Tante Enso, das ist ein Konzept, das 2016 in Bremen von Norbert Hegmann und Thorsten Bausch ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile gibt es über 85 Filialen in Deutschland. Diese Märkte sind alles andere als gewöhnlich – sie haben eine Fläche von etwa 250 Quadratmetern und sind rund um die Uhr geöffnet. Ja, richtig gehört! Tagsüber ist Verkaufspersonal vor Ort, doch in der Nacht kann man mit einer Tante-Enso-Karte bargeldlos einkaufen. Es gibt ein Sortiment von 3000 bis 4000 Artikeln, wobei der Fokus auf regionalen Produkten liegt. Und das ist nicht nur gut für die Frische, sondern auch für die örtlichen Anbieter.

Die Details des Tante-Enso-Konzepts

Ein weiterer Pluspunkt ist das genossenschaftliche Prinzip. Um einen Tante-Enso-Markt zu eröffnen, müssen mehrere Hundert Menschen jeweils 100 Euro an der Genossenschaft investieren. Für die Teilhaber gibt’s eine Rendite von 5 % pro Jahr auf jeden Genossenschaftsanteil und einen Bonus von bis zu 4 % bei jedem Einkauf. Das macht das Ganze nicht nur für die Kunden attraktiv, sondern auch für die Gemeinschaft. Genossenschaftsmitglieder dürfen sogar Vorschläge machen, welche Produkte in den Markt aufgenommen werden sollen – wie cool ist das?

Nicht nur der Einkauf steht im Vordergrund, auch das Miteinander. Die Tante-Enso-Märkte sind dafür gedacht, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft zu sein. In Grünenplan ist sogar eine Postfiliale geplant, und man kann sich bei einer Tasse Kaffee gemütlich austauschen. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, um die Dorfgemeinschaft zu stärken!

Die Bedeutung der Nahversorgung

Die Erreichbarkeit von Supermärkten und anderen Versorgungsangeboten ist essenziell für die Lebensqualität. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass etwa 75 % der Bevölkerung in Deutschland in maximal 1000 Metern Entfernung zu einem Supermarkt wohnen. In städtischen Gebieten sieht die Sache ganz anders aus: Hier haben 84 % der Menschen alle wichtigen Versorgungsangebote in fußläufiger Distanz. In ländlichen Gemeinden, wie Hasbergen, schaut es oft mau aus. Da erreichen viele Menschen keines oder nur eines der wichtigen Angebote zu Fuß. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch ein echtes Hindernis für die Lebensqualität.

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Das geplante Vorhaben von Tante Enso könnte also ein Schritt in die richtige Richtung sein, um die Nahversorgung in Hasbergen zu verbessern. Wer weiß, vielleicht wird das alte Feuerwehrgebäude bald zum neuen Lebensmittelpunkt für die Anwohner. Das Warten auf eine klare Entscheidung zur Nutzung des Gebäudes könnte sich also lohnen!