In Delmenhorst tut sich was, und zwar ordentlich! Die Stadt hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Wohnungsbau kräftig anzukurbeln. Insgesamt elf größere Wohnbauflächen sind in Planung oder bereits in der Umsetzung. Das Ziel: Langfristig sollen hier etwa 1100 neue Wohnungen entstehen, um dem drängenden Wohnungsmangel entgegenzuwirken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem klimaneutralen Wohngebiet „Am Heidkamp“, das im Norden der Stadt entstehen soll. Ab 2027 wird es dort bis zu 135 Wohnungen und Häuser geben, die nicht nur modern, sondern auch umweltfreundlich sein sollen.

Die Stadtverwaltung hat zudem einen Blick auf die älteren Wohnanlagen geworfen. Viele dieser Gebäude stammen aus den 1960er- und 70er-Jahren und zeigen mittlerweile deutliche Abnutzungserscheinungen. Daher wird geprüft, ob diese abgerissen oder modernisiert werden sollten. Eine spannende Neuerung ist der geplante Wohnungstausch, der als Modell künftig eingeführt werden soll. So könnte es für viele Bürger einfacher werden, eine passende Unterkunft zu finden.

Vielfalt der Wohnbauprojekte

Die städtischen Flächen, die für neue Wohnprojekte vorgesehen sind, umfassen unter anderem die Standorte „Wonnepark“, „Delmod“, „Adelheider Straße/Lethestraße“ und „Westlich Langewischstraße“. Im Delmod-Quartier beispielsweise wird bereits fleißig gebaut. Hier entstehen auf einer Fläche von 5,3 Hektar 23 Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser. Die zweite Vermarktungsrunde in diesem Gebiet läuft gerade.

Bei den privaten Vorhaben sieht es ähnlich vielversprechend aus. Projekte wie das „Welsequartier“ und „Dummbäketal“ werden ebenfalls in den kommenden Jahren realisiert, auch wenn sie teilweise erst nach 2030 verfügbar sein sollen. Besonders spannend sind die Pläne für das „Welsequartier“, das voraussichtlich erst nach 2030 an den Start geht. Bis dahin wird sich sicher noch einiges tun.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein wichtiger Aspekt, der bei all diesen neuen Wohngebieten nicht vergessen werden darf, ist die Nachhaltigkeit. Das geplante Wohngebiet „Am Heidkamp“ soll nicht nur ein Vorzeigeprojekt für modernes Wohnen sein, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit einem durchdachten Energiekonzept wird eine nahezu CO2-neutrale Versorgung mit Strom und Warmwasser angestrebt. Dies passt gut zu den bundesweiten Zielen, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen.

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Nachhaltiges Handeln wird schließlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden. Es geht nicht nur um den Erhalt von Ressourcen, sondern auch um die Schaffung lebenswerten Wohnraums für alle. Dazu gehört auch die Berücksichtigung von gesundheitlichen Aspekten und die Sicherung von Komfort für die künftigen Bewohner. Die Stadt Delmenhorst scheint sich also auf einem guten Weg zu befinden, um den Herausforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden, ohne dabei die Umwelt aus den Augen zu verlieren.