Heute ist der 8.06.2026, und in Delmenhorst gibt es Grund zur Freude! Am Wollepark, genauer gesagt an der Westfalenstraße 6, wurde ein neuer Nachbarschaftsgarten eröffnet. Diese feierliche Einweihung fand anlässlich des Tags der Nachbarschaft statt, einem Event, das 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde und jedes Jahr am letzten Freitag im Mai gefeiert wird. Ein schöner Anlass, um die Gemeinschaft zu stärken und die Nachbarn näher zusammenzubringen.
Quartiersmanager Fritz Limberg war bei der Eröffnung vor Ort und betonte, wie wertvoll dieser Garten für die verschiedenen Generationen und Einrichtungen in der Umgebung ist. Mit 28 Beeten auf insgesamt 460 Quadratmetern haben die Nachbarn die Möglichkeit, diesen Raum nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Gemüse wie Gurken, Tomaten und Zucchini sollen hier gedeihen, ab und zu blühen auch ein paar Blumen. Die Eigenverantwortung der Nachbarn ist ein zentraler Aspekt. Sie können die Beete individuell bepflanzen und sich kreativ einbringen.
Ein Ort der Begegnung
Der Garten wird unterstützt von einer Vielzahl von Einrichtungen – inklusive der Kita an der Westfalenstraße und dem Jugendhaus an der Sachsenstraße. Gemeinsam wollen sie einen Ort schaffen, an dem man nicht nur gärtnern kann, sondern auch an einem Thema arbeitet und so die Gemeinschaft stärkt. Es ist spannend zu sehen, wie über 120 Personen aus diesen Einrichtungen bereits an den ersten Aktivitäten mitgewirkt haben. Das zeigt, dass das Interesse an einem solchen Projekt groß ist!
Übrigens, der neue Nachbarschaftsgarten ist eine Zwischennutzung. Der ursprüngliche Garten musste den geplanten Bauprojekten weichen, aber die Hoffnung ist, dass der Garten eines Tages zurück zum Eingang des Wolleparks verlegt wird. Wann das genau geschehen wird, steht jedoch noch in den Sternen. In der Zwischenzeit gibt es eine Warteliste für alle, die ein eigenes Beet übernehmen möchten – und das zeigt, wie groß das Interesse an diesem Projekt ist.
Nachhaltigkeit im Fokus
Besonders bemerkenswert ist, dass das Projekt bereits zwei Meilensteine erreicht hat: Es wurde eine Pumpe zur Wasserversorgung installiert und ein Erdwall begrünt. Solche Schritte in Richtung Nachhaltigkeit sind wichtig und zeigen, dass die Gemeinschaft nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern auch tiefere Wurzeln schlagen möchte. Es ist ein Zeichen, dass man sich um die Umwelt kümmert und gleichzeitig den sozialen Austausch fördert.
Die Eröffnung des Nachbarschaftsgartens ist mehr als nur ein nettes Event – es ist ein lebendiger Ausdruck von Gemeinschaftsgeist und einem Zusammenhalt, der in Zeiten der Digitalisierung oft verloren geht. Hier wird nicht nur gegärtnert, sondern auch gelebt, gelacht, und miteinander geteilt. Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Garten so viele Verbindungen schaffen kann? Man kann nur hoffen, dass sich dieser positive Trend weiterentwickelt und noch viele weitere Nachbarn anzieht, die sich für diesen bunten Ort des Miteinanders begeistern!